Category Archives: Eltern

Empathie mal anders – die Ebene der aufklärenden AutistInnen und Eltern

Wenn wir über das Thema "Autismus und Empathie" sprechen oder lesen, geht es meistens darum, dass sich Autistinnen und Autisten angeblich nicht in die Lebenssituationen und Gefühlswelten anderer Menschen hineinversetzen können. Zu dieser Haltung, die vor allem Missverständnisse und Klischees bedient, hatte ich bereits im Beitrag "Autismus - eher ein Zuviel als Zuwenig an Gefühlen - der Mythos von der Empathielosigkeit" ausführlich geschrieben. *** Ich möchte an dieser Stelle die Aufmerksamkeit Weiterlesen [...]

Eltern von AutistInnen begegnen – eine Frage von gegenseitigem Respekt und Wertschätzung auf mehreren Ebenen

Man kann es nicht oft genug betonen: das Autismus-Spektrum ist groß und vielfältig. Niemand kann von außen beurteilen oder gar bewerten, welche individuellen Bedürfnisse eine Autistin oder ein Autist hat. So kann es sein, dass einige AutistInnen mit Unterstützung, Struktur und Achtsamkeit gut leben können, andere aber einen nahezu dauerhaften Schutzraum benötigen, um mit den Reizen in ihrer Umwelt zurechtzukommen. Bei Niklas ist es zum Beispiel absolut undenkbar, dass er sich in einer Weiterlesen [...]

Die neuen Mutmachkarten von Farbkunstwerke und Ellas Blog

Gemeinsam mit einer befreundeten Grafikdesignerin ist die Idee für Karten entstanden, die Gelassenheit, Verständnis und eine Prise Humor in Euren Alltag bringen. Ute Haller hat sich von Texten aus meine Buch und von Blogbeiträgen zu den Motiven inspirieren lassen und ein tolles Sortiment entworfen. Schaut mal bitte auf DIESER SEITE - dort erhaltet Ihr noch weitere Informationen zu den Karten, den Möglichkeiten ihrer Verwendung und Bestellmöglichkeit. LG Silke :-) Weiterlesen [...]

Von unsensiblen Fragen: „Und wann kommt das nächste Kind?“

„Wann kommt denn eigentlich Euer nächstes Kind?“ Schon wieder diese Frage und mein Bauch zieht sich zusammen. Ich weiß gar nicht, ob ich für ein weiteres Kind überhaupt noch genug Kraft habe, denkt Marion. „Der Abstand wäre jetzt perfekt. Bei uns haben sich zwei Jahre bewährt. Bei Ursula sind drei gut, sagt sie. Wenn Du jetzt schwanger wirst, sind es vier – wäre bestimmt auch noch super.“ Kann sie nicht endlich aufhören? Warum gehen immer alle davon aus, dass man mühelos Kinder Weiterlesen [...]

Zum Weltfrauentag an Mütter behinderter Kinder: „Das soll Euch erstmal einer nachmachen!“ ♥

Zum Internationalen Tag der Frauen lässt sich viel Wichtiges sagen: an so viele Dinge, an die wir uns schon gewöhnt haben, die aber vor gar nicht allzu langer Zeit noch nicht selbstverständlich waren, sollte man denken. Gleichberechtigung ist hier eines der wichtigsten Schlagwörter, das Wahlrecht, Recht auf Bildung, Recht auf politische Mitbestimmung und Recht auf Arbeit. Wieviele Frauen vor unserer Zeit haben sich dafür unter Hinnahme beträchtlicher Repressalien eingesetzt und wieviele kämpfen Weiterlesen [...]

Leserbrief einer Studentin: „Als Quintessenz habe ich mir aufgeschrieben: Eltern kompetent!“

So gerne möchte ich Euch mit dem Einverständnis der Verfasserin einen Leserbrief zeigen, den ich erhalten habe. Ich habe mich riesig darüber gefreut, vor allem weil es so schön verdeutlicht, dass wir mit unserer Aufklärung Menschen erreichen können, vor allem auch junge Menschen, die später mit Kindern wie unseren arbeiten werden. Also, gebt niemals auf, mit Klischees über Autismus aufzuräumen und aufzuklären - es lohnt sich. *** Liebe Ella, liebe Silke, nach deinem ehrlichen, Weiterlesen [...]

Über das Verarbeiten in Spiralen, das Aufreißen alter Wunden und die Liebe zu unseren Kindern

"Mit der Zeit werden Sie verarbeiten, dass Sie ein behindertes Kind haben. Das dauert bei jedem unterschiedlich lange", erklärte mir damals Niklas' Ergotherapeutin, als ich mit meinem kleinen vierjährigen Zwerg vor ihr saß und wieder mal nicht wusste, wohin mit all meinen widersprüchlichen Gefühlen. Ich liebe mein Kind, wie es ist. Was kann ich alles tun, um ihn zu fördern? Welche Entwicklungsauffälligkeiten sollte man therapieren und wo akzeptieren, dass Manches einfach zu ihm gehört? Weiterlesen [...]

Wie ich mich fühlte, als wir zum ersten Mal andere Autisten wie Niklas trafen

Es ist ja schon eine Weile her, dass Niklas seine Diagnose erhielt - ziemlich genau 13 Jahre. Als uns der Kinderpsychiater mitteilte: "Frühkindlicher Autismus mit hyperkinetischer Begleitkomponente" war das für uns eine große Erleichterung. Es bedeutete einen Schlussstrich unter einer langen Suche nach dem "warum", endlich Antwort auf so viele Fragen. Wie ich mich noch dabei fühlte, steht ausführlich im Buch zum Blog beschrieben. Der Arzt drückte uns gleich danach zwei Flyer in die Hand: Weiterlesen [...]

Im „Club der Förderkindereltern“ …

Eltern sind froh, wenn sie für ihr entwicklungsverzögertes oder behindertes Kind einen geeigneten Kindergartenplatz gefunden haben. Das Kind hat einen Ort, an dem es sich wohlfühlen kann und gefördert wird. Außerdem trifft man auf andere Eltern, mit denen man sich austauschen kann, weil sie ähnliche Probleme und Sorgen haben. So denken die meisten, aber nicht alle. Endlich ein geeigneter Kindergarten „Ich war so happy, als meine Lina in der integrativen Gruppe unseres städtischen Kindergartens Weiterlesen [...]

Nicht vergessen: Immer schön Eure Übungen machen :-D

Wenn Du ein Kind hast, das rund um die Uhr versorgt und auch gepflegt werden muss, weißt Du, von was ich hier schreibe: es geht irgendwann tierisch auf den Rücken. Auch Menschen, die in Pflegeberufen arbeiten, wissen davon ein Lied zu singen (rw). Niklas hat Pflegegrad fünf und braucht in allen Lebenssituationen Hilfe und Unterstützung. Und da mir regelmäßig Wirbel rausspringen oder meine Ischias herumjault, habe ich seit einiger Zeit eine Langzeitverordnung für Physiotherapie. Wie es Weiterlesen [...]
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