Category Archives: Eltern

Wie du gut ins neue Jahr starten kannst und was ich dir dafür mitgeben möchte

Keine Angst, das ist kein weiterer Beitrag zum Thema "Welche Vorsätze hast Du für`s neue Jahr?"Das sind wir ja alle irgendwie leid, denn die allermeisten kennen das Gefühl, wenn ein paar Wochen später schon der erste Frust kommt, weil wir doch wieder vergessen oder aus den Augen verloren haben, was wir tun, erleben und verändern wollten. Ich wünsche mir, dass du nach dem Lesen sowas wie Rückenwind fühlst und die Gewissheit hast, mit den Themen, die dich beschäftigen und dir nicht selten Weiterlesen [...]

“Dich haut ja sowieso nichts mehr um – mit so einem Kind!” – Resilient bedeutet nicht weniger verletzlich

Wir kennen das alle nur zu gut, wenn eins auf andere kommt und man nicht mehr weiß, wie man alles schaffen soll. Dazu kommen Einmischungen von außen und Vorgaben, die man nicht erfüllen kann oder auch gar nicht möchte. Und es passieren Dinge, die wir alle nicht in der Hand haben und nicht voraussehen konnten. Quelle: pixabay, User klimkin, Vielen Dank! Neulich wurde ich gefragt: "Und? Hat die Corona-Pandemie dich stärker gemacht? Wir sind doch alle gut durchgekommen, nicht wahr?"Da Weiterlesen [...]

“Du schaffst immer alles so toll. Kannst du das bitte auch noch machen?”

Hast du auch manchmal das Gefühl, dass du nicht mehr kannst, alles nicht mehr schaffst und zweifelst du dann auch noch an dir und dem, was du tust?Fühlst du dich überfordert, ausgeliefert, unverstanden und gar noch unfähig? Und kommt es dann auch noch vor, dass das nach außen hin ganz anders wirkt und andere meinen, dass du ja immer alles wunderbar hinbekommst? Quelle: pixabay, User Engin_Akyurt, vielen Dank! Damit bist du nicht alleine.Viele Eltern mit behinderten Kindern kenne das Weiterlesen [...]

Interview mit Melanie: “Mein autistischer Sohn und ich haben es verdient, endlich die positiven Dinge in den Fokus zu stellen.”

Liebe Melanie, Du hast einen autistischen Sohn und einen autistischen Mann. Was empfindest Du als besonders in Eurem Alltag ? Die größte Besonderheit ist, dass ich in unseren kleinen Familie, als "neurotypischer" Mensch die Ausnahme bin. Da die Welt um uns herum fast ausschließlich aus neurotypischen Menschen besteht, bin ich oft die Übersetzerin. Das bedeutet, dass ich der Außenwelt bestimmte Verhaltensweisen meiner Familie erkläre, aber auch meiner Familie die Verhaltensweisen unserer Weiterlesen [...]

Wann ein Ratschlag wie ein Schlag ist und wann wir ihn gerne annehmen

Wir kennen sie alle: die Meinung anderer Menschen oder sogar der Ratschlag, der uns zuteil wird, obwohl wir ihn gar nicht wollten.Gerade wenn diese ungebetenen Einmischungen unsere autistischen Kinder und Angehörigen betreffen, führt es häufig dazu, dass wir uns und unsere Kinder unverstanden und sogar angegriffen fühlen.Woran liegt das? Ganz unabhängig vom Thema Autismus sind wir nicht an jedermanns und jederfraus Meinung interessiert. Sicher gibt es Menschen, die wir schätzen, Weiterlesen [...]

Du bist nicht schuld am Autismus Deines Kindes!

Es ist ein Thema, das mir immer wieder begegnet - entweder, weil mich jemand direkt fragt, wer denn schuld an Niklas' Autismus sei - oder weil mich verzweifelte Eltern anschreiben, die mit Schuldgefühlen kämpfen. Ich möchte es Dir ganz deutlich sagen: Du bist nicht schuld am Autismus Deines Kindes! Quelle: pixabay, User pixel2013, vielen Dank! Bitte lass Dir das nicht einreden, von niemandem, niemals. Du brauchst Deine Kraft für andere Dinge als damit, Dich mit solchen Vorwürfen Weiterlesen [...]

Über das Verarbeiten in Spiralen, das Aufreißen alter Wunden und die Liebe zu unseren Kindern

Spirellomuster "Mit der Zeit werden Sie verarbeiten, dass Sie ein behindertes Kind haben. Das dauert bei jedem unterschiedlich lange", erklärte mir damals Niklas' Ergotherapeutin, als ich mit meinem kleinen vierjährigen Zwerg vor ihr saß und wieder mal nicht wusste, wohin mit all meinen widersprüchlichen Gefühlen. Ich liebe mein Kind, wie es ist.Was kann ich alles tun, um ihn zu fördern?Welche Entwicklungsauffälligkeiten sollte man therapieren und wo akzeptieren, dass Manches einfach zu ihm gehört?Wie Weiterlesen [...]

Von Pseudo-Augenhöhe – Du darfst mitreden, aber bitteschön nur bis hierhin und nicht weiter

Diese Situation kennt ihr bestimmt sehr gut. Man sitzt als Elternteil mit TherapeutInnen, ÄrztInnen, Lehrkräften oder anderen Fachleuten zusammen und bespricht ein Problem, das mit dem eigenen autistischen Kind zusammenhängt. Solange alle einer Meinung sind, ist alles gut. Sobald du als Elternteil die Dinge anders siehst, wird dir die Kompetenz abgesprochen. "Sie sind zu emotional. Außerdem haben Sie das nicht studiert. Sie können das nicht beurteilen." Vielleicht kennst du auch diese Situation. Weiterlesen [...]

Welche Fehler auch ich gemacht habe und was du vielleicht für dich daraus ableiten kannst

In das Leben mit einem autistischen Kind werden die meisten von uns ganz unmittelbar hineingeworfen. Entweder merken wir bereits von Geburt an, dass sich unsere Kinder anders entwickeln oder wir spüren im Laufe der Jahre, dass etwas anders ist. Auf jeden Fall ist "Autismus" etwas, mit dem wir uns plötzlich auseinandersetzen müssen. Niklas und ich in Norwegen Dabei ist vor allem die andere Entwicklung und das nach außen hin sichtbare Verhalten anfangs das, was uns und auch unserem Umfeld Weiterlesen [...]

Woran man im Leben mit einem behinderten oder autistischen Kind wachsen kann

Ein behindertes oder autistisches Kind großzuziehen, kann eine große Herausforderung sein. Was eine solche Lebenssituation mit sich bringt, kann allerdings nicht verallgemeinert werden, weil sich die Kinder und ihre Bedürfnisse erheblich voneinander unterscheiden und auch weil Eltern ganz verschiedene Ressourcen, Kenntnisse und Eigenschaften mitbringen. ©Silke Bauerfeind Häufig werde ich gefragt: "Wie schaffst Du das nur alles?"Oder es wird gesagt: "Ich könnte das ja nicht." Gerade Weiterlesen [...]

“Es ist doch ganz normal, dass Du Deinen Angehörigen pflegst. Stell Dich nicht so an!”

"Es ist doch ganz normal, dass man sich um sein behindertes Kind kümmert", darf man sich in den letzten Tagen als pflegendes Elternteil anhören, wenn es darum geht, dass auch pflegende Angehörige als elementarer Bestandteil der Pflegelandschaft gesehen werden möchten."Stell Dich doch nicht so an!"Tatsächlich?Ist das ganz normal?Für mich und viele andere schon. Für die Gesellschaft und die Politik allerdings nicht, denn die scheinen nicht mal zu wissen, dass wir existieren. Quelle: Weiterlesen [...]

Familienleben mit Autismus in der Pandemie, oder: “Das kommt mir doch irgendwie bekannt vor.”

Wasserkreisel Als die Zeit des Verzichts begann, der sogenannte Lockdown, als die Kindergärten und Schulen schlossen und man nicht mehr ohne triftigen Grund das Haus verlassen durfte, neue Verhaltens- und Begrüßungsregeln Einzug hielten, plötzlich Abstand statt Nähe geboten war, niemand mehr in den Urlaub fahren durfte, alles durcheinander geriet und niemand wusste und immer noch nicht weiß, wie lange das alles andauern wird, da waren die Reaktionen unter Autistinnen und Autisten und ihren Familien recht Weiterlesen [...]

Häusliche Pflege und Systemrelevanz – wie Corona eine nichtvorhandene Lobby sichtbar macht

Wenn man "häusliche Pflege" oder "pflegende Angehörige" in Suchmaschinen eingibt, stößt man fast ausschließlich auf Beiträge, die sich mit der Pflege von betagten und dementen Menschen beschäftigen. Dieser Anteil der Bevölkerung ist groß und noch dazu stark am Wachsen. Die häusliche Pflege in diesem Bereich enorm wichtig.Aber es gibt auch noch eine andere Gruppe innerhalb dieser Gesellschaft - nämlich die der Eltern, die ihre behinderten Kinder, Jugendlichen und erwachsen gewordenen Kinder Weiterlesen [...]

Über das Beurteilen von Leben, Herablassung und das Credo der Evidenz

Snnenlogo Das Thema Autismus steht vielerorts im Fokus, mal mehr, mal weniger. Über meine ehrenamtliche Vereinsarbeit, die Arbeit mit "Ellas Blog" und den direkten Kontakt mit Eltern, AutistInnen und Fachleuten bemerke ich stellenweise eine Tendenz, die ich äußerst problematisch finde. Da dies dazu führt, dass Eltern verunsichert und bedrängt werden, Autistinnen und Autisten Selbstbestimmung und Lebensqualität abgesprochen wird und Dialoge zwar geführt, aber andere Perspektiven dennoch nicht ernst Weiterlesen [...]

Wenn kein emotionaler Puffer mehr bleibt oder: “Ich lebe emotional zwei Leben.”

auf dem Steg sitzen Viele von uns werden das kennen - man muss im Alltag funktionieren und mit einem Kind, das besondere Bedürfnisse hat und dazu noch Hilfe in allen Lebenslagen braucht, muss man das noch mehr. Niklas ist abhängig von uns - wir können nicht einfach mal sagen, dass er sich heute ausnahmsweise alleine anziehen, alleine waschen, alleine frühstücken muss, weil es uns nicht so gut geht. Ich kann auch nicht sagen, dass er mich mal einen Tag lang bitte in Ruhe lassen soll, weil ich Kopfschmerzen habe Weiterlesen [...]

Im “Club der Förderkindereltern” – wenn das Kind mit Förderbedarf in die Kita kommt…

Bild mit Segelbooten Eltern sind froh, wenn sie für ihr entwicklungsverzögertes oder behindertes Kind einen geeigneten Kindergartenplatz gefunden haben. Das Kind hat einen Ort, an dem es sich wohlfühlen kann und gefördert wird. Außerdem trifft man auf andere Eltern, mit denen man sich austauschen kann, weil sie ähnliche Probleme und Sorgen haben.So denken die meisten, aber nicht alle. Endlich ein geeigneter Kindergarten„Ich war so happy, als meine Lina in der integrativen Gruppe unseres städtischen Weiterlesen [...]
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