Category Archives: Alltag

über all die Leute, die kommen und gehen – unser Haus der offenen Tür

"Das ist doch toll, dass sie alle zu Euch nach Hause kommen und Euch unterstützen", meinte neulich eine Bekannte. Und natürlich hat sie recht damit, dass es eine große Hilfe ist, wenn die lieben StudentInnen vom Familienentlastenden Dienst, um mit Niklas zu spielen (weil er so ungern Ausflüge macht) oder die Handwerker, um zerbissene Mauern oder wackelnde Türen zu richten, zu uns nach Hause kommen. Und die Besuche von den Damen der Sozialstation, um die Pflegesituation zu überprüfen, Weiterlesen [...]

Wie Ausmalen dir Ruhe vermittelt und neue Ideen bringen kann

Wenn man ständig gefordert ist, Leistung bringen, aufmerksam sein und Herausforderungen meistern muss, braucht man dringend auch Erholungszeiten.Wie das Erholen aussieht, ist bei jedem sehr unterschiedlich. Manche haben sich regelmäßig im Tagesablauf Zeiten eingeplant, in denen sie zur Ruhe kommen, sich zerstreuen (rw), mal an Unbeschwerliches Denken und Kraft tanken. Andere powern wochen- und monatelang durch, bevor sie sich auch mal eine längere Auszeit von ihren kräftezehrenden Gewohnheiten Weiterlesen [...]

Warum wir manchmal aus der Rolle fallen (müssen)…

Quelle: pixabay, User fotoblend "Manchmal muss man aus der Rolle fallen, um aus der Falle zu rollen."(Virginia Satir) Dieses Zitat las ich gestern und machte mir einige Gedanken darüber. Ich glaube, dass jeder von uns dieses Gefühl ziemlich gut kennt - das innerliche Aufbegehren gegen Unrecht, Unwahrheit, Zwänge und Fremdbestimmung.Es geht dabei einerseits um Rollen, in die wir uns selbst begeben, die wir vielleicht irgendwann einmal gewählt haben, die aber nun nicht mehr passen Weiterlesen [...]

„Kann er sich nicht mal überwinden?“ – „Nein, kann er nicht. Und muss er auch nicht.“

Quelle: pixabay, User MabelAmber Bestimmt kennt Ihr diese Situationen auch, in denen andere von außen in die Erziehung reinreden, ihre ungebetenen Ratschläge verteilen und dann zum Beispiel äußern: "Das sollte er jetzt aber mal versuchen." Oder "Kann er sich nicht mal überwinden und seine Wohlfühlzone verlassen?" Oder "Ich finde es schade, dass er dies und das nicht macht. Es würde ihm bestimmt Freude machen, wenn er sich überwindet."Wirklich?Wer bestimmt das?Wessen Maßstäbe sind das? Natürlich Weiterlesen [...]

Die sonderbaren Nachbarn und ihr Frühjahrsputz der Gewohnheiten

Quelle: pixabay, User StephanieAlbert Viele Gewohnheiten, die wir als autistische aber auch nichtautistische Menschen haben, machen Sinn und helfen uns.Trotzdem kann es lohnend sein, Rituale und Abläufe, die Teil unseres Lebens sind, zu hinterfragen. Manche kann man vielleicht getrost vernachlässigen, andere hingegen als äußerst sinnvoll bestätigen.Schön, wenn das in einem konstruktiven und wertschätzenden Austausch geschieht, wie die "sonderbaren Nachbarn" das in ihrem Gastbeitrag Weiterlesen [...]

Jule über den Alltag mit ihrem autistischen Sohn und Wünsche an ihre Mitmenschen

Quelle: pixabay, User Alexas_Fotos Gastbeitrag von Jule: Hallo mein Name ist Jule (Name geändert). Ich habe einen 14 jährigen Sohn Edwin (Name geändert), er lebt mit der Diagnose Autismus-Spektrum-Störung (ASS). Edwin ist ein toller Mensch, er ist knallhart ehrlich und sehr ausgeglichen. Ich bin alleinerziehend und habe daher allerhand zu tun mit der Pflege (Pflegestufe 3). Arbeiten kann ich nicht, da ich zusätzlich zu Edwins Behinderungen selber behindert bin und ich die nötige Kraft Weiterlesen [...]

Gastbeitrag: „Wir sind die sonderbaren Nachbarn.“

Quelle: pixabay, User OpenClipart-Vectors Gastbeitrag von "den sonderbaren Nachbarn": Sag mal, sind deine Fenster so dreckig oder warum sind bei euch die Rollos immer unten? Na deine Tochter kann wohl auch nicht grüßen? Ist die Heizung kaputt oder warum sitzt ihr die halbe Nacht im Garten vor dem Grill? Warum fährst du deine Tochter zur Schule, der Bus hält jeden Tag vor deiner Tür. Diese und viele andere Fragen kennt ihr vielleicht auch aus eurem Alltag. Ich kann Weiterlesen [...]

Schulbegleitung über das Persönliche Budget – Erfahrungsbericht

Quelle: pixabay, User Free-Photos Kevin (Name geändert) ist sechs Jahre alt und hat die Diagnose "frühkindlicher Autismus". Seine Schulbegleitung für die erste Klasse beantragten seine Eltern über das Persönliche Budget. Nach einigen Diskussionen wurde das Budget genehmigt und die Eltern stellten die Schulbegleiterin für ihren Sohn selbst an.In seinem Gastbeitrag schildert Kevins Vater den Weg. Gastbeitrag: Unser Sohn ist sechs Jahre alt, frühkindlicher Autist und seit August 2018 Weiterlesen [...]

Das Persönliche Budget im Bereich Autismus

Quelle: pixabay, User falovelykids Freiheit und Selbstbestimmung sind Menschenrechte und dürfen niemandem verwehrt werden. Allzu oft sind Menschen mit Behinderungen jedoch abhängig vom Wohlwollen und den Entscheidungen anderer, die ihnen assistieren, sie betreuen und pflegen, manchmal ein Leben lang.Das Persönliche Budget ist ein Instrument, das diese Abhängigkeit in größtmögliche Selbstbestimmung umwandeln kann. Es birgt gute Möglichkeiten, aber auch einige Hürden. Darüber unterhielt Weiterlesen [...]

Gastbeitrag: „Franz läuft gerne weg!“ – Über Weglauftendenz und fehlendes Gefahrenbewusstsein

Quelle: pixabay, User: Prawny Gastbeitrag: Unser Sohn Franz ist fünf Jahre alt und großartig. Seit Januar 2018 haben wir die Diagnose: Autismus-Spektrum-Störung (Tendenz momentan: frühkindlicher Autist) mit ADHS. Franz ist stark sprachverzögert, heißt: erst seit seinem vierten Geburtstag nahm seine sprachliche Entwicklung Fahrt auf (rw). Trotzdem interessiert er sich schon seit seinem zweiten Lebensjahr sehr für Buchstaben, Sprache und Zahlen. Er liebt Musik, singt gerne und Weiterlesen [...]
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