Der etwas andere Gastbeitrag von Filou: „Mein Frauchen ist Autistin.“

Heute erreichte mich ein Gastbeitrag der besonderen Art, den ich Euch nicht vorenthalten möchte.Lest selbst, was Filou zu erzählen hat. Quelle: pixabay, User Nennieinszweidrei Gastbeitrag von Filou: Ich bin (ein) Filou! Und daran, dass mein Name passt, sind meine Menschen selber schuld: sie haben etwas gesucht, was zu Aussehen und Temperament passt. Wenn mein Frauchen es nicht gebacken bekommt, etwas verspätet ein gesegnetes neues Jahr zu wünschen, muss der Kater das in die Weiterlesen [...]

Wie viele Autistinnen und Autisten auf Reizüberflutung reagieren

Das Thema "Reizüberflutung" ist eines der Wichtigsten im Zusammenhang mit Autismus. Die meisten von uns wissen, dass der Auslöser für impulsives oder herausforderndes Verhalten meist im Bereich der Wahrnehmung oder auch misslingender Kommunikation zu suchen ist. Auch die Unfähigkeit, eigentlich vorhandenes Potential abzurufen, liegt häufig im Thema Reizüberflutung begründet. Bei Niklas frage ich immer mal wieder nach, ob er mir erklären kann, wie sich eine schlimme Situation für ihn Weiterlesen [...]

Über das Beurteilen von Leben, Herablassung und das Credo der Evidenz

Snnenlogo Das Thema Autismus steht vielerorts im Fokus, mal mehr, mal weniger. Über meine ehrenamtliche Vereinsarbeit, die Arbeit mit "Ellas Blog" und den direkten Kontakt mit Eltern, AutistInnen und Fachleuten bemerke ich stellenweise eine Tendenz, die ich äußerst problematisch finde. Da dies dazu führt, dass Eltern verunsichert und bedrängt werden, Autistinnen und Autisten Selbstbestimmung und Lebensqualität abgesprochen wird und Dialoge zwar geführt, aber andere Perspektiven dennoch nicht ernst Weiterlesen [...]

Gastbeitrag von Katrin: „Wie behindert darf man sein, um eine Förderschule besuchen zu können?“

einzelne Spielfigur als Außenseiter Katrin ist Mutter zweier Kinder mit Diagnosen aus dem Autismus-Spektrum. Mit ihrem Gastbeitrag greift sie ein Thema auf, das von vielen Leserinnen und Lesern an mich herangetragen wird: Autismus und die Probleme in der Schule. "Ich beneide Dich darum, dass Ihr das Thema Schule bereits abschließen konntet", schrieb Katrin mir. Und obwohl wir eigentlich sehr viel Glück mit Niklas' Beschulung hatten und er sicherlich aus vielen anderen Schulen hochkant rausgeflogen wäre, sind wir auch froh. Weiterlesen [...]

Pia: „Auf dem Weg zur Autismus-Diagnose baute ich mir eine sozial kompatible Hülle, bis mein Körper streikte.“

Wie wichtig es sein kann, eine korrekte Diagnose zu bekommen, um sich selbst zu verstehen und richtig behandelt zu werden, vermittelt sehr eindrücklich Pias (Name geändert) Gastbeitrag.Nachdem sie sich jahrelang angepasst hatte, streikte ihr Körper und führte sie auf den Weg zur Diagnose. Diese bekam sie, als sie 16 Jahre alt war. Gastbeitrag von Pia: Im Sommer 2018 begann alles. Tag für Tag merkte ich mehr, dass ich weniger Kraft hatte, fragte mich, was los war, warum ich all das, Weiterlesen [...]

Wenn kein emotionaler Puffer mehr bleibt oder: „Ich lebe emotional zwei Leben.“

auf dem Steg sitzen Viele von uns werden das kennen - man muss im Alltag funktionieren und mit einem Kind, das besondere Bedürfnisse hat und dazu noch Hilfe in allen Lebenslagen braucht, muss man das noch mehr. Niklas ist abhängig von uns - wir können nicht einfach mal sagen, dass er sich heute ausnahmsweise alleine anziehen, alleine waschen, alleine frühstücken muss, weil es uns nicht so gut geht. Ich kann auch nicht sagen, dass er mich mal einen Tag lang bitte in Ruhe lassen soll, weil ich Kopfschmerzen habe Weiterlesen [...]

Interview mit Elisa Carow – Autistin, Verlegerin und kreative Lebenskünstlerin

Elisa Carow ist Autistin und Verlegerin.Im Interview erzählt sie darüber, wie sie ihre Diagnose erhielt, mit welchen Stärken, Schwächen und Herausforderungen sie lebt und natürlich über ihre Arbeit mit ihrem Verlag. Wie lebst Du? Wie sieht Dein familiäres Umfeld aus? Ich lebe in einem freistehenden Einfamilienhaus, Baujahr 1937, umgeben von 5000 m² Grundstück im Osten von Brandenburg, 45 Minuten östlich von Berlin. Dort lebe ich zusammen mit meinem 11 Jahre älteren Ehemann Weiterlesen [...]

Silvester auf der Gefriertruhe – unsere Strategie gegen lautes Geknalle

"Und? Wo wart Ihr um Mitternacht? Habt Ihr mit anderen zusammen gefeiert?""Wir saßen im Keller auf der Gefriertruhe und ließen es uns gut gehen.""Hä?" Diesen kleinen Dialog führten wir in den letzten Tagen einige Male, denn Silvester bedeutet für uns, Schadensbegrenzung betreiben zu müssen. Das laute Geknalle und vor allem das unvermittelte Geböllere schon den ganzen Tag über, auf das man sich nicht einstellen kann, fordern Niklas allerhand ab. Quelle: pixabay, User: geralt Letztes Weiterlesen [...]

Zurück aus meiner Auszeit geht es in 2020 mit Ellas Blog weiter

Das Jahr ist nicht mehr ganz so jung, aber jung genug, um Euch allen ein möglichst friedliches und gesundes 2020 zu wünschen.Ich war etwa sechs Wochen weitestgehend abstinent von Social-Media, aber für viele von Euch per Mail erreichbar. Zuerst aber mal ein riesengroßes Dankeschön für die viele, wunderbare und wertschätzende Post, die ich von Euch erhalten habe. So liebe Mails und sogar Päckchen in der Weihnachtszeit erreichten mich, so dass ich zum Teil wirklich zu Tränen gerührt war. Weiterlesen [...]

Ellas Blog macht bis Januar Pause und sagt herzlich DANKE

Logo für die Blogpause bis Januar 2020 Diese Zeilen werden die letzten für die nächsten Wochen sein. Ich melde mich erst 2020 mit neuen Beiträgen zurück. Wer "Ellas Blog" schon eine Weile verfolgt, weiß, dass ich ab und zu kleine Auszeiten nehme, in denen ich mich zurückziehe, um neue Kraft zu tanken.Am Ende des Jahres wird die Pause, so wie auch schon im letzten Jahr, ein wenig länger dauern. 2019 war ein ereignisreiches Jahr mit vielen schönen, aber auch belastenden und kräftezehrenden Ereignissen. Manches Weiterlesen [...]
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