Autistin gibt Nachhilfe für Autisten – ein Angebot in Nürnberg

Sehr gerne gebe ich hier Annas Angebot weiter, die als Autistin Nachhilfe für Autisten gibt. Dieser spezielle Aufruf ist für die Nürnberger Region gedacht, in der Anna lebt. Ich habe mich dennoch dazu entschlossen, dieses tolle Beispiel Regional übergreifend auf "Ellas Blog" zu veröffentlichen, um Nachahmer zu motivieren. Vielleicht bist du Autistin oder Autist und könntest dir ein solches Engagement auch vorstellen? Ich finde, dass das eine absolut bereichernde Sache für alle Seiten Weiterlesen [...]

Eltern von AutistInnen begegnen – eine Frage von gegenseitigem Respekt und Wertschätzung auf mehreren Ebenen

Man kann es nicht oft genug betonen: das Autismus-Spektrum ist groß und vielfältig. Niemand kann von außen beurteilen oder gar bewerten, welche individuellen Bedürfnisse eine Autistin oder ein Autist hat. So kann es sein, dass einige AutistInnen mit Unterstützung, Struktur und Achtsamkeit gut leben können, andere aber einen nahezu dauerhaften Schutzraum benötigen, um mit den Reizen in ihrer Umwelt zurechtzukommen. Bei Niklas ist es zum Beispiel absolut undenkbar, dass er sich in einer Weiterlesen [...]

Interview zum neuen Masterstudiengang „Barrierefreie Kommunikation“ an der Uni Hildesheim

Neulich wurde ich auf den neuen Studiengang "Barrierefreie Kommunikation" an der Uni Hildesheim aufmerksam. Was es auf der Homepage der Uni zu lesen gab, war sehr interessant, und so fragte ich um ein Interview an. Erfreulicherweise war Frau Prof. Dr. Christiane Maaß spontan bereit, einige Fragen für "Ellas Blog" zu beantworten.   Frau Prof. Dr. Christiane Maaß ist Professorin für Medienlinguistik an der Uni Hildesheim. Sie ist Gründerin und Direktorin der Forschungsstelle für Weiterlesen [...]

Wie eine Vermittlerin Autisten im Krankenhaus unterstützen kann

Ein weiterer Gastbeitrag zum Thema "Autismus und Schmerzempfinden" hat mich erreicht. Vielen herzlichen Dank an Emma (Name geändert). *** Gastbeitrag von Emma: Seit längerer Zeit beschäftigt mich schon, wie die Spitalaufenthalte für Menschen im Autismus-Spektrum anders gestaltet werden könnten. Bisher befasste ich mich damit besonders wegen der Erfahrungen mit meinem Sohn. Jetzt steht mir selbst als Autistin eine Operation bevor. Eigentlich dachte ich, kein Problem. Als Pflegefachfrau Weiterlesen [...]

Fünf Dinge, die ich mir als Mutter eines autistischen Kindes wünsche

Auf die Information, dass man ein behindertes oder autistisches Kind hat, reagieren Mitmenschen sehr unterschiedlich. Manche sind betroffen und murmeln etwas wie "Oh, das tut mir aber leid" vor sich hin, andere sind interessiert und fragen nach: "Was bedeutet das denn genau?", wieder andere flüchten sich in Floskeln wie "Ich könnte das nicht" und nochmal andere fragen tatsächlich nach: "Wie könnte ich denn helfen? Was wünschst Du Dir?" Je nachdem, wer das fragt, könnte man Verschiedenes Weiterlesen [...]

Manchmal kann man einfach niemanden anrufen

Manchmal sitze ich zuhause und überlege, wen ich anrufen könnte, um etwas mit Freunden auszumachen. Niklas und ich sind nachmittags oft alleine und da wäre es schön, ein bisschen Gesellschaft zu haben. Aber meistens fällt mir niemand ein. Manchmal brauche ich auch einfach eine Freundin, die in der Lage ist mich zu verstehen - aber auch da gibt es Tage, an denen mir niemand einfällt.   Wenn Niklas Freunde treffen möchte Vielleicht kennt Ihr das Gefühl auch, wenn es irgendwie Weiterlesen [...]

Daniel über Farben, die Sonne und Autismusdiagnosen

Neulich bekam ich eine sehr interessante Rückmeldung von Daniel. Er ist Autist und schrieb mir seine Gedanken zu einigen Blogbeiträgen der letzten Zeit. An seinen Zeilen darf ich euch mit seinem Einverständnis teilhaben lassen:   Hallo Silke, heute habe ich ein paar Artikel gelesen, die in der letzten Zeit erschienen sind und wollte dir zu einigen Kommentare schicken: Zu Autismus und Gesellschaft – Kerstin im Interview: „Ich wünsche mir, dass aufgehört wird zu urteilen.": Ich Weiterlesen [...]

Bei der Arbeit am neuen Buch

Sohnemann ist ein paar Stunden beim FeD/FuD und ich kann am neuen Buch weiter arbeiten.

Nach jedem Absatz gibt´s einen leckeren Löffel Eiskaffee :-)

Silke

Ich hoffe, es braucht nicht mehr allzu viele Portionen, damit Ihr nicht mehr so lange auf das neue Werk warten müsst. :-))

Liebe Grüße!

Maria ist Autistin: „Mein Schmerzempfinden tritt mit Verzögerung ein.“

Kürzlich veröffentlichte ich zwei Beiträge zum Thema Schmerzempfinden und bat um weitere Erfahrungsberichte von Autistinnen und Autisten. Maria schickte mir ein paar Erfahrungen. Gastbeitrag von Maria: Wie ergeht es mir mit Schmerzempfinden? Mein Schmerzempfinden tritt mit Verzögerung ein, z. B. sehe ich, wenn ich mich in den Finger piekse, zuerst das Blut, dann kommt der Schmerz. Ich bin fast 51 Jahre alt und habe meine Diagnose erst seit zwei Jahren; dass ich als Kind mit einem gebrochenen Weiterlesen [...]

Tabea im Interview: „Ich würde mir wünschen, dass Elternkompetenz mehr als nur ein imaginäres Zugeständnis ist.“

So vieles geht einem im Kopf herum (rw), wenn man auf das Leben mit einem autistischen Kind zurückblickt. Tabeas (Name geändert) Sohn ist bereits 17 Jahre alt. Anhand meiner Fragen gibt sie Einblick in eine bewegte Zeit. Und obwohl es schwierig ist, das Erlebte zusammenzufassen, ist sie froh, damit das bisherige Schweigen zu überwinden. *** Liebe Tabea, wie alt ist Dein Sohn und welche Diagnose hat er? Für meinen 17-jährigen Sohn erhielten wir die Diagnose frühkindlicher Autismus. Weiterlesen [...]
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