Autismus Spektrum Störung – ein „Starterkit“ für Eltern

Hast dein Kind Autismus Symptome, hast du den Verdacht, es könnte autistisch sein oder hat es eine Autismusdiagnose erhalten?

Hier kommt ein kleines „Starterkit“, um dich mit grundlegenden Informationen vertraut zu machen und bei der Diagnose Autismus Spektrum Störung Orientierung zu geben.
Bei Veranstaltungen und Kursen werde ich immer wieder gefragt: „Was würden Sie jungen Eltern raten, die gerade erst mit der Diagnose konfrontiert wurden? Was brauchen diese Eltern?“
Und meine Antwort lautet dann meistens: „Wissen und Kontakte zu anderen Eltern und AutistInnen“. Das ist natürlich stark verkürzt, im Folgenden findest du etwas ausführlicher, was für den Anfang an Wissen nötig und an Kontakten möglich ist.

Was bedeutet Autismus?

„Eine tiefgreifende Entwicklungsstörung“ liest man in der Fachliteratur und sachliche Information ist zunächst wichtig. Wenn du Näheres dazu wissen möchtest, bitte hier weiterlesen...

Erfahrungen und Austausch mit anderen Eltern

Die Erzählungen anderer Eltern bestätigen häufig die Diagnose des eigenen Kindes, mit der man sich erst einmal alleine fühlt und vertraut machen muss. Wenn du mehr von anderen Eltern lesen möchtest, bitte hier weiterlesen…

Wenn du von den Erfahrungen andere Eltern, vom Austausch, von konkreten Wissensinhalten und Online-Treffen profitieren möchtest, schau dir gerne den Mitgliederbereich Forum +plus+ an, den ich für Familien mit autistischen Kindern gegründet habe.

Warum ist mein Kind häufig impulsiv und so auffällig im Verhalten?

Dies hängt meistens mit nicht gelingender Kommunikation oder mit der besonderen Wahrnehmung zusammen. Viele Verhaltensweisen lassen sich auf eine Reizüberflutung, missverständliche Kommunikation oder vielfältige andere Gründe zurückführen. Wenn du mehr darüber wissen möchtest, warum das so ist und was du tun kannst, um die Situationen zu verbessern, bitte hier weiterlesen….

Kann man Autismus heilen? Welche Therapie braucht mein Kind?

Autismus kann man nach heutigen Kenntnissen nicht heilen. Man kann aber mit geeigneten Rahmenbedingungen und mit Therapien die Lebensqualität und Handlungskompetenzen verbessern. Dabei sollte das autistische Kind nicht einer Norm angepasst werden – es wird immer autistisch bleiben, kann aber natürlich trotzdem viel dazu lernen. Die Therapielandschaft befindet sich in stetigem Wandel. Bei der Entscheidung für oder gegen eine Therapie kann der Kriterienkatalog von „Autland Nürnberg“ und „Autismus Mittelfranken e.V.“ möglicherweise weiterhelfen. Dafür bitte hier weiterlesen…

Häufige Vorurteile und Missverständnisse zum Thema Autismus

Viele Menschen beziehen ihr Wissen aus den Medien oder zweifelhafter Literatur. Leider wird dort auch zum Thema Autismus nicht selten ein verzerrtes oder falsches Bild vermittelt. Wenn du ein paar Antworten auf übliche Vorurteile und Missverständnisse suchst, bitte hier weiterlesen…

Hier findest du außerdem Antworten auf häufige Fragen.

Welche rechtlichen Dinge muss ich jetzt beachten? Welche Hilfen stehen uns zu?

Hier gibt es eine ganze Palette an Themen, die wichtig sind. Nicht für alle Autisten ist aber jede Hilfestellung gleichermaßen relevant, daher ist eine kompetente Beratung über die Beantragung von Pflegegraden, Schwerbehindertenausweise, Schulbegleiter, Nachteilsausgleiche, Eingliederungshilfe und Weiteres wichtig. Diese Beratung leisten in den meisten Bundesländern die Autismus-Kompetenzzentren und Autismus-Beratungsstellen. Du kannst Dich auch an eine EUTB wenden.
In meinem Buch „Diagnose Autismus – wie geht`s weiter?“ findest du eine Checkliste mit Leistungen, an die Du denken solltest.
Wenn du dich weiter informieren möchtest, recherchiere in deiner Region nach einer Beratungsstelle.

Gerne kannst du dir hier auch eine kostenlose Checkliste herunterladen:

Informiere dich kostenlos über die wichtigsten Themen, die nach der Autismus-Diagnose deines Kindes anstehen.

Wo kann ich die Diagnose stellen lassen?

Eine qualifizierte Diagnose kann in der Regel nur ein/e darauf spezialisierte/r Kinder- und Jugendpsychiater/in stellen. Kontaktadressen für deine Region erhältst du ebenfalls in den bereits oben genannten Kompetenz- und Beratungsstellen.

Wie bekomme ich Kontakt zu anderen Eltern und Autisten?

Die meisten Eltern haben nach unterschiedlich langer Zeit das Bedürfnis, sich mit Familien in ähnlicher Situation auszutauschen. Das ist auch sehr sinnvoll. Adressen finden sich zum Bespiel per Internetrecherche mit dem Suchbegriff „Selbsthilfe Autismus“ für deine Region. Auch im Selbsthilfenetzwerk Autismus kannst Du recherchieren.

Besonders wertvoll ist auch der Kontakt zu anderen AutistInnen, um das eigene Kind in Teilbereichen besser verstehen zu lernen. Am einfachsten ist dies in der Regel über das Internet möglich, indem man an den Schilderungen von AutistInnen partizipiert und auch direkt Fragen stellt.

Reale Kontakte lassen sich über Vereine herstellen, in denen sich erwachsene AutistInnen treffen und austauschen – einfach mal nachfragen.

Hier auf Ellas Blog biete ich einen Mitgliederbereich für eine bestimmte Gruppe von Eltern an. Schau dich gerne mal um, vielleicht fühlst du dich angesprochen.

Die Bücher zu Ellas Blog

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„Ein Kind mit Autismus zu begleiten, ist auch eine Reise zu sich selbst“.

Das ist der Titel des ersten Buches zum Blog und diese Botschaft möchte ich auch gern an dieser Stelle weitergeben. Wenn du noch am Anfang stehst, scheinen sich manche Probleme und Aufgaben wie ein unüberwindbares Hindernis aufzutürmen. Und ja – es wird schwierige Situationen und Phasen geben – aber es gibt auch ganz viele Momente, in denen es wunderschön ist, dieses Leben gemeinsam mit einer neuen Perspektive zu leben. Ich möchte dir gerne Mut machen. Man wächst Stückchen für Stückchen in dieses Miteinander hinein und irgendwann merkt man, wie bereichernd das alles trotz vieler Widerstände sein kann.

„Autistische Kinder brauchen aufgeklärte Eltern“

So heißt das zweite Buch zum Blog und bietet alle Basisinformationen, die du für den Start in ein Leben mit autistischem Kind brauchst. Ebenso finden Eltern, die sich mit ihrem autistischen Angehörigen schon länger auf einem gemeinsamen Weg befinden, viele Hinweise, Querverweise und vor allem Anregung und Ermutigung, auch an ihre eigene Gesundheit zu denken.

„Diagnose Autismus – wie geht`s weiter?
Was die Diagnose bedeutet und wie du dein Kind bis ins Erwachsenenalter unterstützen kannst

Das dritte Buch zu Ellas Blog stellt Wissen über Autismus in Form von Entscheidungshilfen, Dokumentationsbögen und Checklisten zur Verfügung. Die Materialien unterstützen Familien dabei, Wissen über Autismus in den eigenen Alltag zu übertragen. Die Unterlagen helfen unter anderem

  • beim Verständnis der Diagnose
  • beim Schaffen geeigneter Alltagsstrukturen
  • bei der Auswahl therapeutischer Angebote
  • beim Sensibilisieren für Rahmenbedingungen in Kita und Schule
  • beim Übergang in den Erwachsenenbereich

Integrierte Fragen und Platz für eigene Notizen regen zur Entwicklung von Lösungsstrategien in verschiedenen Lebensbereichen an.
Das Praxisbuch kann unabhängig von den ersten beiden Büchern von „Ellas Blog“ bearbeitet werden. Querverweise zu den vorherigen Veröffentlichungen geben Anregungen für das Vertiefen der Themen.

„Autismus im Kindergarten – wie Teilhabe gelingen kann“
Praxishandbuch für Mitarbeitende und Eltern

Dieses Praxishandbuch stellt Wissen über Autismus und Erfahrungen aus jahrelanger Arbeit mit Eltern autistischer Kinder in den Kontext Kindergarten.
Die Materialien unterstützen Familien und Mitarbeitende im Kindergarten dabei, Wissen über Autismus in den eigenen Alltag und die Abläufe innerhalb des Kindergartens zu übertragen. Die Unterlagen helfen unter anderem

  • beim Verständnis der Diagnose
  • beim Schaffen geeigneter Strukturen zuhause und im Kindergarten
  • beim Finden von Kommunikationsmöglichkeiten
  • beim Deeskalieren und der Prävention herausfordernden Verhaltens
  • beim vertrauensvollen Austausch zwischen Kindergarten und Familie
  • beim Übergang in andere Lebensbereiche und die Schule

Platz für eigene Notizen, Handouts und Checklisten, die individuell auf das eigene oder zu betreuende Kind angewendet werden können, unterstützen die gemeinsame Arbeit von Eltern und Kindergartenteams. Das Buch schließt eine Lücke in der Aufklärungslandschaft zum Thema Autismus und nimmt kleine Kinder, bei denen der Verdacht auf Autismus besteht oder bereits eine Diagnose aus dem Autismus-Spektrum gestellt wurde, mit ihrem Umfeld in den Fokus.

Onlinekurse

Ellas Blog bietet auch Online-Kurse an, die du jederzeit beginnen und in deinem eigenen Tempo durcharbeiten kannst. So bist du nicht an Termine gebunden und kannst ein Jahr lang jederzeit auf die Inhalte zurückkommen und mit den Materialien arbeiten.
Hier findest du alle aktuellen Kurse.

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Das Forum plus ist der Mitgliederbereich von Ellas Blog

Es ist immer wieder überwältigend, was wir als Eltern autistischer Kinder bedenken, organisieren und verarbeiten müssen. Neben viel Wissen und Erfahrungen, die du hier im Blog findest, ist eine solidarische Gemeinschaft unglaublich hilfreich. Das Forum plus ist ein geschützter Bereich nur für Eltern autistischer Kinder. Hier findest du außer praktischen Tipps viel Verständnis und Menschen, die ähnliche Erfahrungen machen wie Du.

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