Category Archives: Familienleben

Was ich mir heute – am internationalen Tag der Pflege – wünsche

Am 12. Mai ist der internationale Tag der Pflege. Das Datum wurde in Gedenken an die britische Krankenschwester Florence Nightingale gewählt. Der 12. Mai war ihr Geburtstag im Jahr 1820. Sie hatte in ihrer Zeit maßgeblich dazu beigetragen, dass die Krankenpflege zu einem anerkannten Beruf werden konnte und setzte sich dafür ein, dass es Standards bei der Pflege einzuhalten gibt und diese bei der Ausbildung vermittelt werden. Florence erhielt selbst einige Auszeichnungen und die Florence-Nightingale-Medaille, Weiterlesen [...]

Gastbeitrag: „Mein Bruder ist Autist, is okay, weil normal eh out ist.“

Gastbeitrag: Mein Name ist Susanna, ich werde meistens aber Susa genannt, bin verheiratet und habe eine Tochter, Ramona (2,5 Jahre). In unserer Patchworkfamilie bin ich die älteste Tochter. Da gibt es noch meine Schwester Pia, die auch aus Mamas erster Ehe stammt, so wie ich, dann Marie, die Mamas neuer Ehemann Thomas in die Familie mitgebracht hat. Simon und Sina, als gemeinsame Kinder von Mama und Thomas, machen die Familie schließlich komplett. Als Simon geboren wurde, war ich schon Weiterlesen [...]

Jana, alleinerziehend: „Autismus ist echt. Den gibt es wirklich. Auch, wenn ihr ihn nicht sehen könnt.“

"Ich organisiere mich besser als ein Topmanager," erzählt Jana - sie ist alleinerziehende Mutter eines autistischen Sohnes. Im Interview erzählt sie mir über ihr Familienleben und hat ein paar Tipps parat. *** Liebe Jana, Du bist alleinerziehende Mutter. Welche Diagnose hat Dein Sohn? Mein Sohn ist 11 Jahre alt und hat die Diagnosen Asperger Autismus und ADHS. Wie macht sich der Autismus in Eurem Leben bemerkbar? Was sind die größten Herausforderungen? Der Autismus durchdringt alles. Weiterlesen [...]

Anett im Interview: „Ein Autismusbegleithund würde Max die nötige Sicherheit geben.“

Anett schrieb mich an, weil ihre Familie für den autistischen Sohn Max gerne einen Autismusbegleithund hätte. Über den Spendenaufruf hinaus interessierte ich mich für die Hintergründe und stellte Anett einige Fragen. Im Interview erzählte sie mir über den steinigen Weg zur Diagnose und die große Hoffnung und Hilfe, die ein ausgebildeter Begleithund für Max und seine Familie bedeuten würde. ***Liebe Anett, Du hast zwei Kinder. Dein fünfjähriger Sohn ist Autist. Wie macht sich Maximilians Weiterlesen [...]

Heimgekehrt – wie Niklas seine Schwester nach acht Monaten begrüßte

Wer den Blog regelmäßig liest, weiß, dass Niklas' Schwester für acht Monate im Ausland war. Das war für uns alle nicht leicht und auch Niklas merkte spätestens nach ein paar Wochen, dass es dieses Mal länger dauern würde, bis er seine geliebte "Manna" (Verbalsprache für seine Schwester) wiedersehen wird. In der zweiten Zeithälfte gebärdete er verstärkt und wiederholt, dass "studieren" und "Afrika" "doof" sind und dass sie endlich "kommen soll". So sehr ich meine Tochter ebenso vermisste, Weiterlesen [...]

Gastbeitrag: Der Kindergeburtstag einer kleinen Autistin im Indoor-Spielplatz

Gastbeitrag von Tatjana: (alle Namen geändert) Ich möchte Euch heute etwas über den fünften Geburtstag meiner Tochter erzählen. Anja ist vor etwas mehr als zwei Wochen fünf Jahre alt geworden und atypische Autistin. Sie durfte mit Freunden Geburtstag feiern, und zwar mit allem, was zu einem echten Kindergeburtstag dazu gehört. Ich musste schon vor einigen Monaten mit der Planung beginnen, denn ich las immer wieder, dass Geburtstag feiern mit Autisten schwierig sein kann. Ich machte Weiterlesen [...]

Susanne, alleinerziehend mit autistischem Sohn: „Gesellschaftliche Akzeptanz und bessere Arbeitszeiten würden viel helfen.“

Susannes Sohn Thomas ist zwölf Jahre alt und Autist. Aufgrund seiner speziellen Bedrüfnisse ist es schwierig, ihn auch von anderen Menschen betreuen zu lassen. So ist es für Susanne als alleinerziehende Mutter oft schwierig, den Alltag zu organisieren. (Namen geändert) Zu den Herausforderungen gehören für Thomas, alleine Bus oder Zug zu fahren oder ohne Schulbegleitung die Schule zu besuchen. Wenn sich Abläufe veränderen, tut er sich schwer, sich selbst zu organisieren, seine Toleranzgrenze Weiterlesen [...]

Interview mit Margrit, alleinerziehend mit zwei autistischen Söhnen: „Ich habe zwei Elfenkinder und liebe sie beide sehr.“

Margrit hat zwei autistische Söhne und meistert den gemeinsamen Alltag als Alleinerziehende. Das Interview mit ihr hat mich sehr berührt. Sie schildert ihren Alltag so bildhaft, dass man das Gefühl hat, mittendrin zu sein. Aber lest selbst. (Namen geändert) Liebe Margrit, wieviele Kinder hast Du, wie alt sind sie? Liebe Silke, erst einmal großes Dankeschön an dich und dein Engagement mit und im Online-Magazin - Ellas Blog. Dann ein großes Dankeschön, dass ich hier meinen Ballast Weiterlesen [...]

Seid doch froh, dass Eure Kinder überhaupt in der Lage sind, Dreck ins Haus zu schleppen!

Ich höre und lese so häufig darüber, wie superanstrengend doch das Kleinkindalter ist, wie schrecklich es ist, wenn man nachts nicht durchschlafen kann, die Kinder keinen Mittagsschlaf mehr machen, die Kinder den Dreck gerade im Herbst und Winter mit ins Haus schleppen, sie das Haus vollkrümeln, ständig in unterschiedliche Richtungen rennen, ungefragt Freunde mit nach Hause bringen, die dann auch alles durcheinander bringen, das Essen bemäkelt wird, die Tagesmütter in der Weihnachtszeit nicht Weiterlesen [...]

Autismus und die Feiertage

Die Strategie, die wir am 24.12. gefahren waren, hielten wir auch an den folgenden Tagen so bei, als wir bei Omas und Opas eingeladen waren. Am 25.12. ging es Niklas zwei Stunden lang gut,am 26.12. vier Stunden und am 27.12., als bei uns zuhause viele Freunde zu Besuch waren, funktionierte es mit open-end prima mit vertrauten Rückzugsbereichen. Wir reagierten immer sofort, wenn wir merkten, dass die Situationen kippten (rw) und versuchten gar nicht erst, die Besuche noch länger hinauszuzögern. Weiterlesen [...]
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