Category Archives: Medizin und Therapie

Tipps für Arztbesuche von Maria (Autistin)

Gastbeitrag von Maria, Autistin: Hallo, liebe Leserinnen und Leser von „Ellas Blog“,den Beitrag über Autismus im Gesundheitssystem kann ich mal wieder nicht kommentieren, daher schreibe ich einen eigenen Gastbeitrag. In dieser Woche war ich bei einer Routine-Untersuchung. Nebenbei für die, die es interessiert: es ist alles in Ordnung. Mit meinen Ärzten habe ich Glück: Sie sind höflich, kompetent und sachlich, können zuhören und erklären mir alles auf meine Nachfragen und Weiterlesen [...]

Autismus und ärztliche Versorgung – ein Mutmacherbeitrag mit euren positiven Beispielen

Zu diesem Thema erreichen mich regelmäßig viele Mails und Kommentare. Die verzweifelten Geschichten von Familien, die vergeblich Fachärzte suchen, die ihre autistischen Angehörigen behandeln, und die enttäuschten Familien, die kein oder zu wenig Entgegenkommen im Praxisalltag erfahren, weil dafür keine Zeit ist, die Menschen nicht genug aufgeklärt sind oder weil man manchmal einfach an die falschen Personen gerät. Die Gründe sind vielfältig, warum dieses Thema mit viel Frust und Weiterlesen [...]

Welche Therapie ist für mein Kind die richtige?

Quelle: pixabay, User Devanath Ich gehe grundsätzlich davon aus, dass alle Eltern für ihr Kind immer nur das Beste wollen. Es gibt gute Therapien und weniger gute und es gibt solche, die aus ethischen Gründen abzulehnen sind. Ob eine bestimmte Therapie schließlich die richtige sein könnte, ist individuell verschieden. Dieser Beitrag liefert einige Anhaltspunkte, die möglicherweise hilfreich bei einer Entscheidung sein können. Wir alle werden leider immer wieder von Menschen beeinflusst, Weiterlesen [...]

Interview mit Ina Eichholz, Leitung eines Autismus-Therapie- und beratungszentrums: „Wir sehen unsere Klienten nicht als Patienten, die krank sind.“

©Ina Eichholz Ina Eichholz leitet das Autismus-Therapie- und -beratungszentrum in Netphen und gibt in ihrem Interview Einblick in ihren Berufsalltag, ihre Haltung gegenüber Autist_innen und deren Familien und gibt eine Einschätzung darüber, wo dringend Verbesserungen nötig sind. Liebe Ina, Du leitest ein Autismus-Therapie- und -beratungszentrum. Wie kann man sich einen typischen Arbeitstag von Dir vorstellen? ©Ina Eichholz Einen typischen Arbeitsalltag gibt es nicht. Weiterlesen [...]

Als Niklas Therapiebegleithündin Merle traf und eine neue Freundin fand

Merle bei Niklas zuhause Magda und ihre Therapiebegleithündin Merle hatten wir zu uns eingeladen, weil ich gerne auf "Ellas Blog" über die beiden berichten möchte. Der Kontakt zwischen Merle und Niklas gestaltete sich dann so spannend, dass es wahrscheinlich weitere Verabredungen zwischen den beiden geben wird.Aber der Reihe nach... Magda ist Kindheitspädagogin und tiergestützte Therapeutin. Sie arbeitet in einer Schulvorbereitenden Einrichtung und einem Hort und hat mit vielen Kindern Weiterlesen [...]

Emma als Autistin im Krankenhaus

Emma (Name geändert) hatte bereits im Sommer letzten Jahres einen Beitrag über ihren Krankenhausaufenthalt und die Unterstützung durch eine Psychologische Begleitung geschrieben. Nun berichtet sie weiter: Gastbeitrag:Es ist schon einige Zeit vergangen, aber bis jetzt war ich noch nicht bereit, über die Operation bzw. die Wochen danach zu schreiben.Dank der Psychologischen Begleitung wusste ich, dass jemand im Hintergrund ist und bei Bedarf die Ärzte eine Ansprechperson haben. Mir gab die Weiterlesen [...]

Stefanie über ihre autistische Tochter, den Umgang mit Zwängen und den Einsatz von TEACCH

Stefanie erzählte mir im Interview über ihre autistische Tochter, die von einigen auch "Blätterkind" genannt wird. Warum das so ist und wie ihr beim Auftreten von Zwängen über den TEACCH-Ansatz Struktur und Sicherheit vermittelt wird, könnt Ihr hier lesen: Liebe Stefanie, Deine Tochter ist sechs Jahre alt und Autistin. Wann hast Du bemerkt, dass sie anders ist? Stefanies Tochter dazu: "Schau Mama da rinnt die Farbe des Herbstes davon" Unser großes Mädchen, liebevoll „Blätterkind“ Weiterlesen [...]

Interview mit Susanne Wagener-Jarusch: „TEACCH bedeutet das Nutzen von visuellen Hilfsmitteln und Struktur.“

Dr. Eric Schopler wurde 1927 im mittelfränkischen Fürth geboren und wanderte während des Zweiten Weltkrieges mit seiner Familie in die USA aus. Dort promovierte er als Erwachsener zum klinischen Kinderpsychologen und entwickelte an der Universität von North Carolina das TEACCH-Programm zur Förderung autistischer Menschen. Mit seiner Arbeit veränderte Schopler den Blick auf Autistinnen und Autisten und befähigte sie und ihre Familien zu mehr Selbstbestimmung, Handlungsvielfalt und Orientierung. Weiterlesen [...]

Ein weiterer Zahnarzt-Mutmach-Beitrag

Gestern brachten wir wieder einmal einen Zahnarzttermin mit Vollnarkose hinter uns. Niklas zeigte uns einmal mehr, was für ein großer, junger Mann er geworden ist.

Es ist nicht der erste Beitrag zu diesem Thema, aber da das Thema Arztbesuche, besonders Zahnarztbesuche, bei vielen mit großen Ängsten verbunden ist, möchte ich euch ein bisschen Mut machen.

Niklas lässt sich bei einem normalen Zahnarztbesuch nicht in den Mund schauen. Da kann man machen, was man will, es gibt keine Chance, Weiterlesen [...]

Gastbeitrag: Schwitzen beim Zahnarzt

Gastbeitrag von Ute:

Heute ist mal wieder Zahnarzttermin angesagt.

16 Uhr, das bedeutet nach der Schule nur kurze Auszeit und „Das kann ja nicht Dein Ernst sein, Mama-Blicke“ seitens meines nichtsprechenden autistischen Sohnes, bevor wir zur Bushaltestelle traben müssen. Diesmal sind wir zeitig los, um eventuelle Trödeleien zu berücksichtigen und alles klappt soweit.

Es ist ein heißer Tag mit 30 Grad im Schatten, die U-Bahn ist kein bisschen kühl und vollgestopft mit schwitzenden Weiterlesen [...]

« Older Entries