Category Archives: Eltern

Leserbrief: Ein virtueller Blumenstrauß von Yvonne an Euch

Leserbrief von Yvonne: Es ist jetzt eineinhalb Jahre her, dass ich Ella (Silke) eine verzweifelte Nachricht schrieb - mit der Frage, ob sie eine Idee hat oder einen „Plan B“ für den Notfall, weil mir mit der Diagnose Krebs natürlich innerhalb von Sekunden klar war, dass meine Erkrankung vor allem für den kleinen Spatz eine große Veränderung und somit Stress, Angst und Traurigkeit bedeuten würde. Wir waren gemeinsam ratlos, aber das tat schon unglaublich gut - Ella (Silke) gab mir das Gefühl Weiterlesen [...]

Zum Weltfrauentag an Mütter behinderter Kinder: „Das soll Euch erstmal einer nachmachen!“ ♥

Zum Internationalen Tag der Frauen lässt sich viel Wichtiges sagen: an so viele Dinge, an die wir uns schon gewöhnt haben, die aber vor gar nicht allzu langer Zeit noch nicht selbstverständlich waren, sollte man denken. Gleichberechtigung ist hier eines der wichtigsten Schlagwörter, das Wahlrecht, Recht auf Bildung, Recht auf politische Mitbestimmung und Recht auf Arbeit. Wieviele Frauen vor unserer Zeit haben sich dafür unter Hinnahme beträchtlicher Repressalien eingesetzt und wieviele kämpfen Weiterlesen [...]

Leserbrief einer Studentin: „Als Quintessenz habe ich mir aufgeschrieben: Eltern kompetent!“

So gerne möchte ich Euch mit dem Einverständnis der Verfasserin einen Leserbrief zeigen, den ich erhalten habe. Ich habe mich riesig darüber gefreut, vor allem weil es so schön verdeutlicht, dass wir mit unserer Aufklärung Menschen erreichen können, vor allem auch junge Menschen, die später mit Kindern wie unseren arbeiten werden. Also, gebt niemals auf, mit Klischees über Autismus aufzuräumen und aufzuklären - es lohnt sich. *** Liebe Ella, liebe Silke, nach deinem ehrlichen, authentischen Weiterlesen [...]

Leserbrief: „Manchmal packt mich das große Heulen“

Liebe Ella, liebe LeserInnen dieses Blogs, ich muss einfach mal meinen Gefühlen Luft machen, weiß gerade nicht wohin sonst damit und hier kann ich sie rauslassen, ohne Gefahr zu laufen, dass ich hinterher dafür fertig gemacht werde, weil ich natürlich nicht in echt Bea heiße, aber egal. Ella kennt mich und weiß, dass es mich gibt. Ach, so ein Mist, was schreibe ich denn! Natürlich gibt es mich.... ... und zwar gerade total verheult, weil ich nicht weiß, wie ich das alles auf Dauer schaffen Weiterlesen [...]

Leserbrief: Manchmal denke ich, dass ich nicht dazu gehöre…

Liebe Ella, lieber Leserinnen und Leser dieses Blogs, ich möchte mir etwas von der Seele schreiben, weil ich oft nicht weiß, wohin mit diesen Gefühlen. "Ellas Blog" scheint mir der richtige Ort zu sein, weil ich mich hier verstanden fühle, Informationen bekomme und zur Ruhe kommen kann. Aber es gibt diese Tage, da lese ich von Eltern autistischer Kinder, dass ihr Kind den Führerschein gemacht hat, alleine mit dem Zug 500 Kilometer an einen Urlaubsort fährt, dabei ist Abitur zu machen, so Weiterlesen [...]

„Wenn Dein Kind autistisch ist, ist es meins erst recht.“

Neulich erreichte mich die Zuschrift einer Mutter: "Mich kotzt es im Moment an, dass jeder aus unserem Bekanntenkreis nun meint, sein Kind habe auch Autismus. Es nervt einfach. Diese Kinder sind mir bekannt und sie sind alles andere als Autisten." Das ist nicht die erste Wortmeldung in dieser Art und auch ich selbst bekomme immer mal wieder zu hören: "Ach, das ist bei uns auch so." Oder: "Ich will ja nicht vergleichen, aber bei meinem ist das ähnlich. Vielleicht ist er auch Autist." Dieses Reizthema Weiterlesen [...]

Gedanken-Grübel-Gemenge – wenn man sich ständig Sorgen macht

Ganz bestimmt kennen das fast alle von Euch und eigentlich ist es ja auch ganz normal: man sorgt sich um seine Kinder, weil man sie liebt. Mit einem behinderten Kind sorgt man sich auch noch wegen anderer Dinge, weil sie mehr Hilfe und Fürsorge brauchen - manchmal ein Leben lang. Als Eltern muss man in viele Situationen erst hineinwachsen. Wenn man ein behindertes Kind hat, kann man sich nicht einfach bei Freunden, die auch Eltern sind, abschauen, was anliegt und an was man denken muss. Vieles Weiterlesen [...]

Wie geht man mit Schlafdefizit um? Interview mit dem Schlafforscher Dr. Weeß

Heute, am 21. Juni, ist der "Tag des Schlafes". Viele Eltern autistischer Kinder haben über Jahre und Jahrzehnte hinweg ein chronisches Schlafdefizit. Darauf, dass sich nach ein paar Jahren im Kleinkindalter ein allgemein verträglicher Rhythmus für die gesamte Familie einpendelt, warten viele vergeblich. Auf der Suche nach WissenschaftlerInnen, die erklären können, warum AutistInnen oftmals ein anderes Schlafbedürfnis oder einen anderen Schlafrhythmus haben, wurde ich leider nicht fündig. Weiterlesen [...]

Mit der Zeit wird alles einfacher – ist das wirklich so?

Diese Sätze haben sicherlich schon viele von uns gehört: "Mit der Zeit wird alles besser." "Da gewöhnst Du Dich dran." "Das geht vorbei." "Bald wird es einfacher." Ich weiß nicht, wie es Euch geht, aber ich kann das nicht mehr hören. Zum einen, weil andere, die kein autistisches oder behindertes Kind haben, überhaupt nicht beurteilen können, wie das "Jetzt" und "Hier" beschaffen ist. Und zum anderen, weil es eben nicht stimmt. Manchmal fragen mich Eltern kleinerer Kinder mit großen, hoffnungsvollen Weiterlesen [...]

Wer kann gerade noch? – Eltern im Wechselspiel der Kräfte

Es gibt Situationen, die bringen einen wirklich an Grenzen - an physische und emotionale. Es gibt Hilfsangebote von außen, die wichtig sind und die man annehmen sollte. Die meiste Zeit ist man aber auf sich alleine gestellt. Wie kann man diese Minuten, Stunden oder Tage als Paar meistern? Ein autistisches Kind mit herausfordernden Verhaltensweisen wie Dinge kaputt machen, mit Körpersäften schmieren, Schlagen und Treten ist nicht zu vergleichen mit einem Teenager, der einfach nur keinen Bock Weiterlesen [...]
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