Category Archives: Eltern

„Ich bin sicher, Du könntest es genauso wie ich.“

Neulich sagte eine Bekannte zu mir "Ich weiß nicht, wie du das machst, ich glaube nicht, dass ich das könnte." Es ist ein Satz, den ich schon oft gehört habe. Viele Menschen äußern ihn aus Hilflosigkeit oder weil sie eigentlich etwas Nettes und Anerkennendes sagen möchten, es ihnen aber irgendwie nicht gelingt. Manchmal seufze ich und habe einfach keine Lust mehr, darauf zu reagieren. Manchmal sage ich aber auch: "Ich bin sicher, dass Du dasselbe für Dein Kind tun würdest, Du würdest Weiterlesen [...]

Was betreuungsintensive autistische Kinder und ihre Eltern brauchen, damit Ablöse gelingen kann

Es hört sich immer so an, als läge es an den klammernden Eltern, die ihre Kinder nicht loslassen können, wenn Ablöse nicht gelingt. Helikoptereltern im Behindertenbereich - wie furchtbar ist das denn? Wieso quatschen die Eltern in alles rein? Können die ihren Kinder nicht mal ihre Freiheiten lassen und aufhören, sie mit ihrer Fürsorge zu bevormunden? Das sind Statements, die man als Eltern eines behinderten Kindes, das langsam den Kinderschuhen entwächst (rw), zeitweise zu hören bekommt. Natürlich Weiterlesen [...]

Wenn andere meinen zu wissen, wie es Dir geht und was Du brauchst

Immer wieder kommt es vor, dass Menschen sich mit ihren ungefragten Kommentaren oder Ratschlägen in unser Leben einmischen. Das mag oft gut gemeint sein, aber manchmal ist es übergriffig und das dürfen wir dann auch sagen. Und manchmal sollten wir es uns nicht so zu Herzen nehmen. "Du hast so ein schweres Leben mit Deinem Kind. Du tust mir so leid." Das ist eine Äußerung, die den meisten von uns sehr unangenehm ist. Klar ist nicht alles einfach, aber ist das nicht auch immer relativ? Mir Weiterlesen [...]

Eltern von AutistInnen begegnen – eine Frage von gegenseitigem Respekt und Wertschätzung auf mehreren Ebenen

Man kann es nicht oft genug betonen: das Autismus-Spektrum ist groß und vielfältig. Niemand kann von außen beurteilen oder gar bewerten, welche individuellen Bedürfnisse eine Autistin oder ein Autist hat. So kann es sein, dass einige AutistInnen mit Unterstützung, Struktur und Achtsamkeit gut leben können, andere aber einen nahezu dauerhaften Schutzraum benötigen, um mit den Reizen in ihrer Umwelt zurechtzukommen. Bei Niklas ist es zum Beispiel absolut undenkbar, dass er sich in einer Klasse Weiterlesen [...]

Fünf Dinge, die ich mir als Mutter eines autistischen Kindes wünsche

Auf die Information, dass man ein behindertes oder autistisches Kind hat, reagieren Mitmenschen sehr unterschiedlich.Manche sind betroffen und murmeln etwas wie "Oh, das tut mir aber leid" vor sich hin, andere sind interessiert und fragen nach: "Was bedeutet das denn genau?", wieder andere flüchten sich in Floskeln wie "Ich könnte das nicht" und nochmal andere fragen tatsächlich nach: "Wie könnte ich denn helfen? Was wünschst Du Dir?" Je nachdem, wer das fragt, könnte man Verschiedenes Weiterlesen [...]

Tabea im Interview: „Ich würde mir wünschen, dass Elternkompetenz mehr als nur ein imaginäres Zugeständnis ist.“

So vieles geht einem im Kopf herum (rw), wenn man auf das Leben mit einem autistischen Kind zurückblickt. Tabeas (Name geändert) Sohn ist bereits 17 Jahre alt.
Anhand meiner Fragen gibt sie Einblick in eine bewegte Zeit. Und obwohl es schwierig ist, das Erlebte zusammenzufassen, ist sie froh, damit das bisherige Schweigen zu überwinden.
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Liebe Tabea, wie alt ist Dein Sohn und welche Diagnose hat er?

Für meinen 17-jährigen Sohn erhielten wir die Diagnose frühkindlicher Autismus. Der Weiterlesen [...]

Wie ich mich fühlte, als wir zum ersten Mal andere Autisten wie Niklas trafen

Es ist ja schon eine Weile her, dass Niklas seine Diagnose erhielt - ziemlich genau 13 Jahre. Als uns der Kinderpsychiater mitteilte: "Frühkindlicher Autismus mit hyperkinetischer Begleitkomponente" war das für uns eine große Erleichterung. Es bedeutete einen Schlussstrich unter einer langen Suche nach dem "warum", endlich Antwort auf so viele Fragen. Wie ich mich noch dabei fühlte, steht ausführlich im Buch zum Blog beschrieben.

Der Arzt drückte uns gleich danach zwei Flyer in die Hand: einen Weiterlesen [...]

Empathie mal anders – die Ebene der aufklärenden AutistInnen und Eltern

Wenn wir über das Thema "Autismus und Empathie" sprechen oder lesen, geht es meistens darum, dass sich Autistinnen und Autisten angeblich nicht in die Lebenssituationen und Gefühlswelten anderer Menschen hineinversetzen können. Zu dieser Haltung, die vor allem Missverständnisse und Klischees bedient, hatte ich bereits im Beitrag "Autismus - eher ein Zuviel als Zuwenig an Gefühlen - der Mythos von der Empathielosigkeit" ausführlich geschrieben.

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Ich möchte an dieser Stelle die Aufmerksamkeit Weiterlesen [...]

Die neuen Mutmachkarten von Farbkunstwerke und Ellas Blog

Gemeinsam mit einer befreundeten Grafikdesignerin ist die Idee für Karten entstanden, die Gelassenheit, Verständnis und eine Prise Humor in Euren Alltag bringen.

Ute Haller hat sich von Texten aus meine Buch und von Blogbeiträgen zu den Motiven inspirieren lassen und ein tolles Sortiment entworfen.

Schaut mal bitte auf DIESER SEITE - dort erhaltet Ihr noch weitere Informationen zu den Karten, den Möglichkeiten ihrer Verwendung und Bestellmöglichkeit.

LG Silke :-) Weiterlesen [...]

Leserbrief: Ein virtueller Blumenstrauß von Yvonne an Euch

Leserbrief von Yvonne:
Es ist jetzt eineinhalb Jahre her, dass ich Ella (Silke) eine verzweifelte Nachricht schrieb - mit der Frage, ob sie eine Idee hat oder einen „Plan B“ für den Notfall, weil mir mit der Diagnose Krebs natürlich innerhalb von Sekunden klar war, dass meine Erkrankung vor allem für den kleinen Spatz eine große Veränderung und somit Stress, Angst und Traurigkeit bedeuten würde.
Wir waren gemeinsam ratlos, aber das tat schon unglaublich gut - Ella (Silke) gab mir das Gefühl Weiterlesen [...]

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