Category Archives: Interviews

Jeannette im Interview: „Die Welt gehört allen, jeder hat ein Recht darauf, in dieser glücklich leben zu können.“

©Webseite der Freien Autisten, autismus.co Liebe Jeannette, Du schreibst einen Blog mit dem Namen "Freie Autisten". Wie kam es zu dem Namen? Was bedeutet er? Der Name bedeutet, dass Autisten sich frei fühlen können sollen... in der Gesellschaft, in ihrem Leben, in ihrem ganzen (Anders-) Sein.Auch der Umgang mit dem „Thema“ soll frei, ohne Schubladen, sein können.Angefangen hat alles mit der Website Autismus.co und der dazugehörigen Seite bei Facebook. Daraus entwickelte sich die Gruppe Weiterlesen [...]

Interview mit Ina Eichholz, Leitung eines Autismus-Therapie- und beratungszentrums: „Wir sehen unsere Klienten nicht als Patienten, die krank sind.“

©Ina Eichholz Ina Eichholz leitet das Autismus-Therapie- und -beratungszentrum in Netphen und gibt in ihrem Interview Einblick in ihren Berufsalltag, ihre Haltung gegenüber Autist_innen und deren Familien und gibt eine Einschätzung darüber, wo dringend Verbesserungen nötig sind. Liebe Ina, Du leitest ein Autismus-Therapie- und -beratungszentrum. Wie kann man sich einen typischen Arbeitstag von Dir vorstellen? ©Ina Eichholz Einen typischen Arbeitsalltag gibt es nicht. Weiterlesen [...]

Podcast-Interview auf Eltern.de – hört mal rein!

Die Journalistin Julia Schmidt-Jortzig fragte bei mir um ein Interview für die Webseite von Eltern.de an.Gerne sagte ich für den Podcast zu und nahm damit die Gelegenheit wahr, der großen Leser- und Hörerschaft von Eltern.de das Thema Autismus ein Stückchen näher zu bringen.Natürlich bleibt immer Vieles ungesagt und es hätte noch viel mehr erzählt werden können, aber über das, was ich anbringen konnte, freue ich mich sehr. Wenn Ihr Lust habt, hört gerne mal rein: Falls Weiterlesen [...]

Susan über ihr Angebot der „autistischen Beratung“ und Anregungen für die Schule – Interview

©pixabay, User janeb13 Liebe Susan, als ich Deine Website besuchte, war ich sehr beeindruckt über Dein Engagement. Dabei habe ich den Eindruck gewonnen, dass Dir als Autistin zwei Themen besonders am Herzen liegen. Eines davon ist das Thema "Beschulung autistischer Kinder und Jugendlicher". Ist das richtig? Erst einmal vielen Dank für das Kompliment! Ich freue mich sehr, wenn ich Menschen erreichen kann.Ja, das Thema „Autisten und Schule“ beschäftigt mich sehr, was auch damit zu tun Weiterlesen [...]

Angelman-Syndrom und Autismus – zwei Bloggerinnen – acht Fragen

Dies ist ein Beitrag, den Melanie und Silke gemeinsam erstellt haben. Wir sind beide aktive Bloggerinnen, haben viel Kontakt zu unseren Leserinnen und Lesern und helfen weiter, wenn wir können. Melanie hat eine Tochter mit Angelman-Syndrom und Silke einen autistischen Sohn. Wir stellten einander je vier Fragen, die dann auch die jeweils andere beantworten sollte. Das war zum Teil gar nicht so einfach und Melanie meinte, das sei eine kleine Challenge gewesen. Aber lest selbst: Silke & Melanie Was Weiterlesen [...]

Stefanie über ihre autistische Tochter, den Umgang mit Zwängen und den Einsatz von TEACCH

Stefanie erzählte mir im Interview über ihre autistische Tochter, die von einigen auch "Blätterkind" genannt wird. Warum das so ist und wie ihr beim Auftreten von Zwängen über den TEACCH-Ansatz Struktur und Sicherheit vermittelt wird, könnt Ihr hier lesen:

Liebe Stefanie, Deine Tochter ist sechs Jahre alt und Autistin. Wann hast Du bemerkt, dass sie anders ist?

Unser großes Mädchen, liebevoll „Blätterkind“ genannt, war rückwirkend betrachtet immer schon etwas anders. Da es aber Weiterlesen [...]

Franky über ihre Zeit als Autistin an der Uni

Liebe Franky, wann hast Du gemerkt, dass Du anders bist und wann hast
Du welche Diagnose bekommen?

Gemerkt habe ich es schon immer, das Anderssein. Aber erst mit 21 bin ich durch die Anregung einer guten Freundin auf Spurensuche gegangen. Meine Diagnose als Asperger Autistin bekam ich ein Jahr später.
Meine Mutter hatte schon als Kind eine Vermutung in diese Richtung, fand damals aber keinen Arzt, der ihr oder mir weiterhelfen konnte. Anfang der Neunziger war die Diagnose einfach noch nicht sehr Weiterlesen [...]

Interview mit Susanne Wagener-Jarusch: „TEACCH bedeutet das Nutzen von visuellen Hilfsmitteln und Struktur.“

Dr. Eric Schopler wurde 1927 im mittelfränkischen Fürth geboren und wanderte während des Zweiten Weltkrieges mit seiner Familie in die USA aus. Dort promovierte er als Erwachsener zum klinischen Kinderpsychologen und entwickelte an der Universität von North Carolina das TEACCH-Programm zur Förderung autistischer Menschen.
Mit seiner Arbeit veränderte Schopler den Blick auf Autistinnen und Autisten und befähigte sie und ihre Familien zu mehr Selbstbestimmung, Handlungsvielfalt und Orientierung. Weiterlesen [...]

Interview mit Wolfgang Gaß: „Ich möchte meine Fähigkeiten bei der NASA einbringen.“

Einige haben sicherlich die vox-Dokumentation "Ich, einfach unvermittelbar?" gesehen. Dort wurden Autistinnen, Autisten und Menschen mit Tourette-Syndrom porträtiert, die trotz zum Teil herausragender Fähigkeiten keinen Job finden.
Einer von ihnen war Wolfgang Gaß. Ich saß abends vor dem Fernseher und hörte seinen Satz: "Für was bin ich denn auf der Welt, wenn ich da eh nicht gewollt werde und man meine Begabung und meine Talente nicht brauchen kann?"

Das berührte mich - und wie ich weiß, Weiterlesen [...]

Interview mit Ludo Vande Kerckhove: „Neurotypische Menschen sollten sich vergewissern, dass ihre Botschaften ankommen.“

Das Thema „Gestützte Kommunikation“ (FC) wird häufig kontrovers diskutiert. Trotzdem ist es für einige nichtsprechende Autistinnen und Autisten eine Option, um sich mitteilen zu können. Auch Niklas schreibt hin und wieder gestützt, wenn auch nur äußerst selten, weil er mit der Gebärdensprache eine andere Methode für sich gefunden hat.
Ich wollte mehr über die Vorteile und Risiken des Gestützten Kommunizierens erfahren und fragte direkt beim FC- und Kommunikationsexperten Ludo Weiterlesen [...]

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