Wie teilen Kinder, die nicht oder kaum sprechen, ihre Schmerzen mit? (Umfrage)

Forscherinnen an der Uni Köln und am „PS: Institut für praxisnahe Sozialforschung“ in Konstanz (Karolin Schäfer und Diana Schmidt-Pfister) führen noch bis Ende Mai 2018 eine Umfrage zum Thema „Kommunikation über Schmerzen mit wenig oder nichtsprechenden Kindern“ durch.

Auf meine Nachfrage wurden mir für Euch folgende zusätzlich Informationen zur Verfügung gestellt:

– Als Eltern sammeln Sie täglich wertvolles Erfahrungswissen über Ihre und mit Ihren nicht/wenig sprechenden Kindern. Da Schmerzen häufig zunächst im privaten Alltag entstehen, entdeckt und mitgeteilt werden, besitzen Sie und Ihre Kinder zu diesem Thema besonders umfangreiche Erfahrungen, welche Andere nicht haben. Wir können mit dieser online-Umfrage erstmalig einen Teil Ihres Wissens systematisch zusammen tragen.

– Die Ergebnisse veröffentlichen wir nicht nur in wissenschaftlichen Medien, sondern teilen Sie auch mit Ihnen. Am Ende der Umfrage können Sie (getrennt von Ihren Umfragedaten) eine Email-Adresse angeben. So können wir Sie auf dem Laufenden halten.
Die ersten 100 Antworten sind bereits ausgewertet. Den Text hierzu verschicken wir, sobald die Umfrage nicht mehr online ist.
In wissenschaftlichen Texten überwiegen Perspektiven und Daten von Forschenden und Fachleuten ÜBER nicht/wenig sprechende Kinder. Es ist wichtig, das Erfahrungswissen naher Angehöriger hier sichtbarer zu machen.

Aus den Ergebnissen erfahren Sie viel über den Umgang anderer Eltern und Kinder mit Schmerzen oder Verletzungen bei den Kindern. Sie erfahren auch, wie andere Eltern sich darüber mit medizinischem Fachpersonal austauschen können. Sie lernen Erfahrungen, Strategien oder Unsicherheiten kennen, die Ihnen bekannt vorkommen oder die neu für Sie sind. So können Sie Ihre eigenen Erfahrungen, Kommunikations- und Bewältigungsstrategien aus einer breiteren Perspektive betrachten.

Die Ergebnisse geben uns auch Hinweise, zu welchen Aspekten weiterer Forschungsbedarf besteht.

Es ist oberstes Ziel des PS: Instituts, einen aktiveren Austausch zwischen der Forschung und den Lebenswelten der sogenannten „Beforschten“ zu fördern. Wann immer möglich, arbeiten wir eng mit nicht/wenig sprechenden Menschen (jeden Alters) zusammen. Wir werden auch das Thema Schmerzkommunikation weiter verfolgen und stehen jederzeit gerne als Knotenpunkt und Ansprechpartner für alle Beteiligten zur Verfügung. Nehmen Sie gerne Kontakt mit uns auf: info@ps-institut.org

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Falls Du an der Umfrage teilnehmen möchtest, bitte über DIESEN Link.

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