SchulbegleiterIn werden – wie du dich bei der Therapon24-Akademie dafür weiterbilden kannst (Beitrag enthält Werbung)

Alle Menschen haben ein Recht darauf, Teil der Gesellschaft zu sein und mit ihren individuellen Bedürfnissen gesehen und gefördert zu werden. So auch Kinder und Jugendliche mit körperlichen, geistigen oder seelischen Beeinträchtigungen. Das wiederum öffnet das große Themenfeld „Inklusion“ und „Recht auf Bildung für alle“.

Die Herausforderungen für autistische Schülerinnen und Schüler sind vielfältig. Viele von uns Eltern wissen, wie anstrengend der Schulalltag für unsere Kinder sein kann und wie wichtig es daher ist, dass sie entsprechende Unterstützung erhalten.
Das kann in Form von Anpassungen der Rahmenbedingen erfolgen, aber auch zum Beispiel durch eine Schulbegleitung, die in einigen Bundesländern auch IntegrationsbegleiterIn, IntegrationshelferIn oder TeilhabeassistentIn genannt werden.

Auch mein Sohn hatte während seiner Schulzeit mehrere Schulbegleiterinnen, die vor allem bei seiner Kommunikation, der Gebärdensprache, unterstützten. Das war sehr wichtig für ihn, weil er seine Kompetenzen in der Gebärdensprache weiter ausbauen konnte, aber auch dabei unterstützt wurde, in Austausch mit MitschülerInnen und Lehrkräften zu treten, seine Bedürfnisse mitzuteilen und einfach zu erzählen, so wie wir das alle gerne tun, wenn wir uns über etwas ärgern oder freuen.

SchulbegleiterInnen haben eine Vielzahl an Aufgaben, wie zum Beispiel

  • soziale Kontakte zu MitschülerInnen unterstützen und begleiten
  • Unterstützung beim Deeskalieren von Situationen
  • Schutz vor Mobbing
  • Verständlich machen von Unterrichtsinhalten und Anforderungen
  • Arbeiten mit Ablaufplänen und Checklisten für mehr Struktur
  • Begleitung in der Pause und bei Ausflügen
  • Förderung der Kommunikation
  • Erholungszeiten und Rückzugsmöglichkeiten begleiten

Damit erfüllen SchulbegleiterInnen anspruchsvolle und vielseitige Aufgaben, die sowohl das Unterrichtsgeschehen mit dessen Lerninhalten betreffen, aber auch das soziale Miteinander begleiten und unterstützen.
Die Sicherheit, die beeinträchtigten Schülerinnen und Schülern damit gegeben wird, ist enorm wichtig für diese, um am Klassengeschehen teilnehmen und ihr Potenzial abrufen zu können. Das gilt insbesondere für autistische Kinder.

Auch für SchülerInnen mit anderen Beeinträchtigungen wird durch die Begleitung Teilhabe ermöglicht, indem z.B. physische, aber auch soziale Barrieren überwunden werden. So benötigt ein Kind im Rollstuhl zum Beispiel Unterstützung beim Weg zur Toilette, auf dem Schulweg oder beim Erreichen mancher Gegenstände, ein Kind mit Diabetes muss beim Messen des Blutzuckerspiegels oder beim Einhalten eines Ernährungsplans ggf. angeleitet und begleitet werden.

Wie werden SchulbegleiterInnen für diese wichtige Aufgabe qualifiziert?

Dafür gibt es bisher keine einheitlichen Vorgaben für alle Bundesländer oder Bezirke. Die Qualität der Begleitung ist daher individuell verschieden, was häufig zu Schwierigkeiten im Schulalltag führt.
Wichtig und vor allem im Interesse der Schülerin und des Schülers ist daher eine qualifizierende Grundlage mit Wissen über das Autismus-Spektrum, Kenntnis der besonderen Herausforderungen, die eine Autismus-Diagnose mit sich bringt, und Informationen über Lösungsstrategien, die helfen können.
SchulbegleiterInnen sind natürlich auch für Schülerinnen und Schüler mit anderen Behinderungen bzw. Unterstützungsbedarf eingesetzt. Es ist notwendig, jeweils über die individuellen Bedürfnisse und Anforderungen informiert zu sein.

Quelle: pixabay, User picjumbo_com, vielen Dank!

Therapon24 und Weiterbildung zum Schulbegleiter bei der Therapon24-Akademie

Therapon24 ist ein Dienstleistungsunternehmen, das ganzheitlich und individuell angepasst arbeitet. So findet man dort Angebote für Ambulant betreutes Wohnen, Hilfen zur Erziehung und Arbeitsassistenz.

Therapon24 setzt sich auch dafür ein, die Inklusion in der Gesellschaft weiter voranzutreiben. Deshalb hat sich das Unternehmen auf die Teilhabeassistenz von beeinträchtigten Kindern und Jugendlichen spezialisiert. Kinder werden im Schulalltag begleitet, unterstützt und motiviert.
Bei Therapon24 ist man sich der Individualität des Einzelnen und den damit verbundenen Bedürfnissen absolut bewusst: „SchülerInnen, die aufgrund einer körperlichen Behinderung auf den Rollstuhl angewiesen sind, haben anderen Unterstützungsbedarf, als ein Kind mit Diabetes oder ein autistischer Jugendlicher.“

Um diesen differenzierten Anforderungen und der Sensibilität des Themas gerecht zu werden, legt Therapon24 großen Wert darauf, dass die „Chemie“ zwischen SchülerIn und SchulbegleiterIn stimmt. Sozialkompetenz und Sinn für soziales Engagement sind ein absolutes Muss und Grundlage für eine Zusammenarbeit und die Vermittlung zwischen Familie und Begleitung.
Darauf aufbauend folgt die fachliche Qualifizierung direkt in der Therapon24-Akademie, in der unter anderem pädagogische Grundkenntnisse vermittelt werden. Daher besteht auch die Möglichkeit für Quereinsteiger, sich hier für eine Tätigkeit als SchulbegleiterIn zu qualifizieren.
Die Weiterbildung erfolgt in 9 Modulen:

  • Inklusion
  • Rechtliche Grundlagen
  • Pädagogische Grundlagen
  • Formen der Beeinträchtigung
  • Psychosoziales Verhalten
  • Methoden der Kommunikation
  • Methoden und Techniken
  • Adminstrative Aufgaben
  • Pflegerische Aufgaben

Die Ausbildung kann in Teil- oder Vollzeit durchlaufen werden und wird von der Agentur für Arbeit unterstützt. Weitere Details findet man bei Interesse direkt auf der Seite der Therapon24-Akademie.

Mein Eindruck beim Kontakt mit Therapon24

Besonders beeindruckt hat mich die Grundhaltung, SchülerInnen auf Augenhöhe zu begegnen und ihnen mehr Selbstbestimmung zu ermöglichen, obwohl sie mit gewissen Einschränkungen leben. Das spiegelt sich auch in dieser Aussage wider: „Schulbegleiter*innen begleiten ein Kind, das auf Grund seiner individuellen Eigenschaften der Unterstützung bedarf, vorübergehend oder dauerhaft, um seine Potentiale und sein Recht auf Selbstbestimmung ausschöpfen zu können“.

Auch der Schwerpunkt auf kommunikative Kompetenzen ist aus meiner Sicht überaus wichtig – und zwar in Hinblick auf die Zusammenarbeit mit den SchülerInnen, aber auch in Bezug auf den fachlichen Diskurs mit PädagogInnen in der jeweiligen Schule. Beides fand ich bei meinem Austausch mit Therapon24 wieder.

Nicht zuletzt liegt der Fokus auch auf den Stärken und Ressourcen des Einzelnen, die ja allzu oft vergessen werden, wenn die Defizite in den Vordergrund gerückt werden.
Das ist auch Therapon24 wichtig: „Die Funktion als Übersetzer und Vermittler im sozialen Kontext Schule verlangt eine bewusste Wahrnehmung der individuellen Ressourcen und eine partnerschaftliche Grundhaltung. Auf diese Weise wird es möglich, Barrieren zu entdecken und diese gemeinsam mit dem Kind zu bewältigen“. Also kein Schema F, sondern wirklich der individuelle Blick auf das einzelne Kind, den jeweiligen Jugendlichen mit seinen Stärken und Bedürfnissen, um gemeinsam ein Stück des Weges zu gehen.

Mich hat diese Haltung und der Fokus auf die entsprechende Qualifizierung von SchulbegleiterInnen, die wir uns als Eltern wünschen, aber leider nicht immer finden, beeindruckt. Daher auch dieser Beitrag als Anregung, als Positiv-Beispiel, als Motivation für alle, die es gut und noch besser machen möchten.
Wer sich direkt bei Therapon24 bewerben möchte, ist herzlich dazu eingeladen. Der Bereich rund um die Teilhabeassistenz wächst stetig. Das Team freut sich daher über weitere MitarbeiterInnen, die dabei helfen, Inklusion weiter voranzutreiben.

Zu Therapon24

Zur Therapon24-Akademie

2 comments

  • Monica

    welche Voraussetzung braucht man als Schulbegleiter ? Kann man die Ausbildung auch als Quereinsteiger machen ?

    • Silke

      Liebe Monica, am besten schaust mal direkt auf der verlinkten Seite von Therapon24, dort wird das erklärt.
      Viele Grüße, Silke

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.