Jedes Verhalten hat einen Grund – aber wie komme ich mit bestimmten Herausforderungen zurecht?

„Jedes Verhalten hat einen Grund, auch wenn wir ihn nicht (sofort) erkennen.“ Diesen Satz haben sicherlich schon viele von euch gehört.
Meist liegt der Grund in der Wahrnehmung oder in gescheiterter Kommunikation begründet. Es können aber auch bereits zurückliegende Ereignisse dafür verantwortlich sein oder schleichende Prozesse, an die wir uns gewöhnen, unsere autistischen Kinder und Angehörigen jedoch stetig mehr Energie kosten.

©Quelle: pixabay, User geralt, vielen Dank!

Häufig schreiben mich Eltern an, weil sie mit dem Verhalten ihrer Kinder nicht mehr zurechtkommen und trotz allen Einfühlens und detektivischer Arbeit keinen Grund für das Schreien, Treten, Kratzen oder noch anderes ausmachen können.
Manchen Eltern, vor allem denjenigen, die noch ganz neu mit dem Thema Autismus zu tun haben, wurde womöglich auch noch nicht erklärt, dass dieses Verhalten selten mit Provokation, sondern meistens mit Reizüberflutung, Überforderung, Frust oder Schmerzen zu tun hat. (Es gibt weitere mögliche Gründe, ich zähle hier nur einige Beispiele auf.)

Aber selbst wenn man als Eltern irgendwann weiß, dass das sog. herausfordernde Verhalten einen tieferen Grund hat und nicht der Provokation dient, wird man nach dieser Information meistens mit der Situation allein gelassen.

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Grundsätzlich denke ich, dass unsere Kinder häufig keine Kraft mehr für das von ihnen selbst gewünschte Verhalten haben. Und wir sind eben die engsten Bezugspersonen und damit diejenigen, die diesen „Hilfeschrei“ meistens als erste aufnehmen.

Daher gibt es auch gute Gründe das „herausfordernde Verhalten“ besser „Hilfe suchendes Verhalten“ zu nennen.
Andererseits ist aber auch nicht wegzuwischen, dass es Eltern und Bezugspersonen enorm viel Kraft kostet, damit umzugehen. Insofern ist es doch herausfordernd in seiner Wirkung, aber eben nicht in seiner Intention.
Du siehst, man kann darüber viel nachdenken und reflektieren. Unsere Kinder und Angehörigen können ihr Verhalten nur dann ändern, wenn wir die Rahmenbedingungen verändern oder Alternativen anbieten.
Unsere eigene Haltung ist also entscheidend dafür, dass unsere Kinder und Angehörigen ihr Verhalten ändern können.

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