Einladung zum kostenlosen Workshop „Krisenplan für dein pflegebedürftiges, autistisches Kind erstellen“

Bestimmt kennst du dieses Kopfkino auch – wenn du dir vorstellst, was mal werden soll, wenn du dich wegen Krankheit oder eines Unfalls nicht mehr um dein Kind kümmern kannst.
Und zwar um dein Kind, das in allen Belangen des Alltags unterstützungs- und pflegebedürftig ist und womöglich auch nicht sprechen kann.

Ich hatte dieses Kopfkino sehr häufig und es war fast nicht auszuhalten, weil es dann natürlich weitergeht: Was ist, wenn Niklas` Papa dann vielleicht auch krank ist und seine Schwester nicht da ist, was ist, wenn…….

©Silke Bauerfeind, www.ellasblog.de

Nun können wir so viel darüber nachdenken, wie wir wollen. Ob so etwas passieren wird und wann und wie das dann alles sein wird, werden wir nicht herausfinden. Aber was wir tun können: uns so gut wie möglich darauf vorbereiten und in guten Zeiten dafür vorsorgen, dass in kritischen Situationen alles so gut wie möglich weiterlaufen kann.

Nachdem ich etliche Notizen gemacht, hier und dorthin gelegt und auch einzelnen Personen gegeben hatte, wurde das Gefühl nicht besser. Ich war immer noch tierisch nervös, wenn ich an etwaige Notfälle dachte und so wuchs das Bedürfnis, systematischer vorzugehen.
Schließlich entwarf ich einen Krisenplan, in dem alle Bedürfnisse, alle pflegerischen und strukturellen Aspekte berücksichtigt waren.

Und dann ging es mir besser.

Es gibt unterschiedliche Möglichkeiten, einen solchen Plan – wenn man ihn dann mal hat – aufzubewahren und greifbar zu halten. Auch darüber machte ich mir viele Gedanken und kam auf mehrere Varianten, die wir inzwischen kombiniert haben.

All das möchte ich jetzt nicht für mich behalten, sondern gerne an euch weitergeben.
Dabei ist es wichtig, den gedanklichen Prozess zu durchlaufen, um auch wirklich nichts zu vergessen, weil ja jede Situation, jedes Kind sehr individuell mit seinen Bedürfnissen und zu beachtenden Faktoren ist.

Deshalbe hab eich einen 5-teiligen Workshop entwickelt, an dem ihr gerne kostenlos teilnehmen könnt.
Ich erkläre euch ganz genau, was wie und wo bedacht werden kann, stelle euch eine Vorlage für einen Krisenplan zur Verfügung, die ihr verwenden, abwandeln und an eure Bedürfnisse anpassen könnt und gebe euch auch noch die Möglichkeit, euch in einem Forum darüber auszutauschen.

Der Fokus liegt bei diesem Angebot auf den Bedürfnissen von betreuungs- und pflegeintensiven Kinder bzw. auf nicht oder kaum sprechenden AutistInnen und den Sorgen, die sich speziell diese Elternschaft macht.
Es ist wichtig, das gesamte Spektrum zu betrachten, v.a. wenn es um Aufklärung geht. Bei Deailfragen ist es aber auch notwendig, sich mit spezifischen Bedürfnissen auseinanderzusetzen, die je nach Ausprägung des Autismus sehr unterschiedlich sein können. Deshalb findet ihr auf Ellas Blog auch immer wieder Angebote, die über die allgemeine Aufklärung hinaus spezielle Bedürfnisse in den Fokus nehmen.
Bei vielen Themen spielt auch die persönliche Erfahrung eine große Rolle und deshalb habe ich genau dieses Angeobt entwickelt, da ich selbst einen pflegeintensiven Sohn habe.

Wenn dein Kind also auch in allen Belangen unterstützungsbedürftig ist, ohne dich überhaupt nicht zurechtkommt, eine Rund-um-die-Uhr-Betreuung braucht, wenn niemand auf die Idee kommen würde, die Diagnose deines Kindes anzuzweifeln, weil sofort sichtbar ist, dass du ein beeinträchtigtes Kind hast, dann könnte der Workshop mit Vorlagen und Austauschmöglichkeit genau richtig für dich sein.

Ich lade dich herzlich ein, dich näher über den kostenlosen Workshop zu informieren und dir auch noch anzuschauen, was es mit dem Schnupper-Gast-Zugang zum Forum +plus+ in diesem Zusammenhang auf sich hat.

Gerne HIER entlang zu weiteren Informationen, einem kleinen Video und der Anmeldemöglichkeit

Ich freue mich, wenn wir uns im Workshop sehen!