Daniel über Kommunikation, Schule, Beratung und Kunst und vieles mehr…

Daniel ist Autist und schickt mir immer wieder mal seine Gedanken zu verschiedenen Blogbeiträgen. Seine Sicht der Dinge ist äußerst interessant und mit der Veröffentlichung seiner Zeilen ist er einverstanden.

Gastbeitrag von Daniel zu einzelnen Beiträgen auf „Ellas Blog“:

Jemand, der nicht spricht, kann trotzdem „richtig“ kommunizieren.

Ich finde es total schrecklich, wenn über Leute in ihrer Gegenwart gesprochen wird, als seien sie nicht da. Deswegen kann ich deine Beweggründe, den Artikel zu schreiben, sehr gut nachvollziehen.

Kein Platz im Schulsystem – und die Eltern stehen Vorwürfen gegenüber (Gastbeitrag von Susan)

Bei diesem Beitrag war ich sehr dankbar, dass ich zwar auch Schwierigkeiten in der Schule hatte, aber doch bei weitem nicht so schwerwiegende. Um so wichtiger, dass ich mir das bewusst mache.

Susan über ihr Angebot der „autistischen Beratung“ und Anregungen für die Schule – Interview

Das war sehr interessant zu lesen. Das werde ich an einige befreundete/verwandte Eltern autistischer Kinder weitergeben. Besonders gefiel mir der Satz „Gleichzeitig habe ich die Sprache der neurotypischen Welt recht gut erlernt, behaupte ich jetzt mal ;-).“ Manchmal kommt es mir auch wie Vokabel-Lernen vor, Verständnis für ‚eure‘ Welt zu haben und diese zu verstehen. Aber solange das auf spielerische und nicht zu verbissene Art passiert, wie gefühlt meistens bei mir, ist das in Ordnung. Eventuell sollte ich sie auch einmal kontaktieren. Sie wirkt im Interview sehr sympathisch.

Heiko Powell ist Autist und Künstler: „Dieses Interview ist so, als ob ich 20 Bilder gleichzeitig gemalt hätte.“

Da finde ich mehrere Parallelen zu mir. Das Schauspielern, als kommunikativ schätze ich mich an den meisten Tagen auch ein und auch das Gestochene in der Sprache. Scheint auch ein netter Mensch zu sein.

Wolfgang Gaß beim Deutschen Fernsehpreis 2019: „Das war toll, riesig und wahnsinnig.“

Toll. Solche Ergänzungen/Nachträge mag ich ganz besonders. Vielen Dank für diesen Artikel, und es ist schön, zu lesen, dass es ihm weiterhin gut geht.

Alexandra ist Autistin und verarbeitet zwischenmenschliche Situationen und die Diagnose in Gedichten.

Das werde ich weiterleiten. Ihr Gedicht erinnert mich an ein tolles Lied von Fehlfarben: „Nichts erreicht meine Welt“.
Das fand ich, als ich es zum ersten Mal hörte, ein unglaublich emotionales und kraftvolles, aber auch deprimierendes Lied. Manchmal fühle ich mich auch so und es scheint nicht nur mir so zu gehen, wie ich durch das Gedicht erfuhr.

Gastbeitrag von Maria, Autistin: Das ganze Leben ist ein Quiz

Besonders den Teil zum Üben, das nicht ansatzweise zum Erfolg führt, kann ich gut nachvollziehen, das Gefühl hatte ich früher öfter. Die Vergleiche sind sehr anschaulich, ein toller Gastbeitrag.

Es grüßt
Daniel

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