Positive Seiten des Autismus – Umfrage für Philipps Podcast

KopfhörerKürzlich veröffentlichte ich ein Portrait über Philipp und seinen Podcast Schnittmenge. Für seine Dezember-Spezialausgabe plant er das Thema „Positive Seiten des Autismus“ und möchte gerne möglichst viele Autistinnen und Autisten, aber auch Angehörige und Bezugspersonen dazu zu Wort kommen lassen.
Vielleicht habt Ihr ja Lust, mitzumachen – es folgen einige Zeilen von Philipp an Euch:
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Guten Tag,

hier ist Philipp Konanz. Eventuell kennt mich der ein oder die andere schon durch Silkes Portrait auf diesem Blog. Dort wurde auch mein Podcast vorgestellt, Schnittmenge. Für den habe ich im Dezember eine Spezialausgabe geplant, bei der ihr mithelfen könnt!

Es geht darum, die positiven Seiten des Autismus zu zeigen. In einem Gespräch mit einer befreundeten Autistin haben wir letztens festgestellt, dass ich bisher eher die negativen Dinge gesehen habe und auch in der Sendereihe bisher hauptsächlich Beiträge dieser Art lieferte. Dabei ist das sehr schade, weil es auch viele positive Dinge gibt, die ich mit dem Autismus in Zusammenhang bringe. Und deswegen entwickelten wir die Idee, dass ich eine Spezialausgabe zu den positiven Seiten schreiben sollte.

Beim Überlegen, wie ich diese Ausgabe gestalten könnte, fiel mir eines auf: Sehr interessant fände ich es, wenn ich dazu noch ‚Vergleichswerte‘ hätte. Denn natürlich habe ich meine eigenen Erfahrungen und Erlebnisse, aber jeder Autist ist anders. Deswegen habe ich beschlossen, dass es nicht nur eine Ausgabe über mich allein werden sollte, sondern fragte auch ein paar befreundete Autisten, ob sie etwas dazu schreiben wollen.

PodcastenDes Weiteren fragte ich Silke, ob ich in ihrem Blog einen Aufruf dazu einstellen dürfte. Freut mich sehr, dass sie zugestimmt hat. Wenn ihr also auch etwas zu diesem Thema schreiben wollt, könnt ihr das gerne tun. Dabei ist es egal, ob ihr selbst Autist oder aber Angehörige eines solchen seid. Interessantes beizutragen haben sicher alle.

Bitte schreibt entweder als Kommentar hier unter diesem Beitrag oder kommentiert auf Facebook oder (wenn die Nachricht Vertraulicheres enthält) als Mail an philippkonanz@arcor.de. Ich behandle diese Beiträge natürlich vertraulich. Bitte schreibt auch dazu, ob ihr gegebenenfalls namentlich erwähnt werden wollt oder nicht. Ich freue mich auf eure Nachrichten!

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Zum Weiterlesen:

 

6 comments

  • Roman

    Hallo Philipp, tolle Aktion!
    Ich bin Vater einer autistischen Tochter. Sie lehrt mich mit ihrem Blick auf Details die Welt mit anderen Augen zu sehen.
    LG Roman

  • Miri

    Schön, wenn der Blick auf das Positive gelenkt wird.
    Ich bin Autistin und ich mag es trotz aller Probleme, die mein Leben mit sich bringt, dass ich ein gutes Gespür für Gerechtigkeit habe. Ich mache immer wieder die Erfahrung, dass Menschen um mich herum grübeln, was gut und was weniger gut ist. Ich erfasse schnell, wo Ungerechtigkeiten geschehen.
    Viele Grüße, Miri

  • Hannelore

    Hallo, ich bin Lehrerin und arbeite mit autistischen Kinder zusammen.
    Ich schätze die Ehrlichkeit meiner Schülerinnen und Schüler sehr. Sie sind gerade heraus, reden sich nicht heraus und geben ehrliches Feedback.
    Mich bereichert meine Arbeit mit meinen autistischen Schülerinnen und Schülern sehr.
    Herzlichen Gruß, Hannelore

  • Steffi

    Hi!
    Mein Sohn ist 4 Jahre alt und frühkindlicher Autist. Er hat ganz viele wundervolle Seiten an sich! Was ich aber besonders faszinierend finde ist, dass es für ihn kein „Jungskram“ und „Mädchenkram“ gibt, das ist einfach absolut kein Thema für ihn! Meine 6-jährige Tochter hat in dem Alter da schon deutlich unterschieden (obwohl ich durchaus versuche, da etwas „gegenzusteuern“). Ein Beispiel: Für meinen Sohn ist ein Kleid einfach nur ein Kleidungsstück, mit dem man sich toll drehen kann. Für fast alle gleichaltrigen Kinder hingegen ist ein Kleid „ein Kleidungsstück für Frauen/Mädchen“, oä, und die wenigstens neurotypischen Jungs würden sowas anziehen (und von den Eltern erlaubt bekommen!).

    Ob diese (nüchterne) Sicht auf die Dinge nun „typisch autistisch“ ist bzw nur auf seinen Autismus zurückzuführen ist, kann ich nicht mal genau sagen – aber ich finde es einfach faszinierend und wünsche mir, dass sich viele neurotypische Menschen daran ein Beispiel nehmen 🙂

    Liebe Grüße!

  • JaTi

    Mein Sohn (9 J.) ist so gut wie immer gut gelaunt. Überall wo er hinkommt, steckt er die Menschen mit seinem unermesslichen Frohsinn an. Und wenn er mal seine „5-Minuten“ hat, dann sind die so schnell weg wie sie kommen. Kein bischen nachtragend.
    Er hat immer tolle Ideen und eine so große Phantasie. Damit steckt er auch all seine Freunde, Mitschüler an.
    Durch SEIN positives „Ich“, kann ICH alles positiver hinnehmen.

  • Steffi

    Hallo!
    Ich bin Mutter zweier Autisten (8+9) und bin begeistert was meine kinder ständig entdecken! Diese OFFENEN Augen zeigen mir so viele Dinge die ich sonst nie sehen würde! Ein Waldspaziergang wird für uns immer zu einer riesigen Entdeckungstour!♥️

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