Ellas Blog on Tour – Abschied von der Küste Galiciens

Unsere Tour entlang der spanischen Atlantikküste geht weiter. Inzwischen waren wir schon fast an der portugiesischen Grenze angekommen und überlegten die weitere Route: noch ein bisschen die Küste entlang oder nach Osten abdrehen? Am Spektakulärsten, Wildesten, Schönsten war es im Norden Spaniens und rund um die Nordwestspitze, je weiter wir in den Süden kommen, desto „zivilisierter“ wird es.

Costa da Morte

Playa de Rostro

Niklas konnte noch ein paar Leuchttürme und Schiffe in Häfen bewundern. Sein Papa und ich wechselten uns bei Strandspaziergängen ab, denn dorthin zieht es den jungen Mann wegen des lauten Rauschens nicht so sehr.

Punta de la Barca

Faro bei Corrubede

Montag Abend hatte Niklas leider einen heftigen Meltdown mit zwei Stunden Schreien. Wir wechselten nochmal den Stellplatz für den Abend und fuhren noch ein wenig herum, aber es dauerte eine ganze Zeit bis er sich beruhigte. Ein kleiner Stich hinter seinem Ohr lässt uns vermuten, dass es vielleicht diese kleine, freche Mücke gewesen sein könnte, die ihn mit ihrem Gesumme nah am Ohr und dann mit ihrem Stich so aus der Fassung gebracht hat. Am Dienstag merkte man ihm die Erschöpfung noch deutlich an, aber mit der Zeit erholte er sich zum Glück wieder – und wir uns auch.

Playa di Mexilleira

Inzwischen haben wir einen Plan gemalt, um zu verdeutlichen, wieviele Tage des Urlaubs schon vergangen sind und wieviel Zeit wir noch haben. Auf diesem Plan tippt er jetzt herum und kann sich deutlich besser orientieren.
Der Tag, an dem wir die Oma zuhause zu ihrem Geburtstag anrufen werden, wurde mit einem Herzchen eingekringelt 🙂

Combarra

Mittwoch Mittag hatten wir den südwestlichsten Punkt unserer Reise erreicht, irgendwann muss man ja auch mal an den Rückweg denken. Und so schwangen wir uns bei Ponte Vedra die Berge empor nach Osten und ließen den Atlantik vorerst hinter uns. Die Wehmut hielt sich in Grenzen, weil die letzten Strandabschnitte vor der portugiesischen Grenze uns nicht mehr so gut gefielen. Hier wird kräftig an Häusern und Straßen und riesigen Parkplätzen gebaut, die einen riesigen Besucherstrom für den Sommer vermuten lassen. Wir hatten die Strände allerdings fast für uns allein.

Die galicischen Strände im Norden Spaniens werden uns in allerbester Erinnerung bleiben. Bestimmt wird es uns irgendwann noch einmal dorthin ziehen.
Aber jetzt erstmal ab nach Osten Richtung Pyrenäen.

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