Anna über die Kindergartenzeit ihres autistischen Sohnes: „Es wurde so viel versäumt. Ich weiß nicht, was ich tun soll.“

Anna berichtet in ihrem Gastbeitrag über die Kindergartenzeit ihres Sohnes Lukas. Sie ist mit der Förderung unzufrieden und ist überzeugt, dass sehr viel versäumt wurde.
Am Ende richtet sie sich mit einigen Fragen an Euch – es wäre toll, wenn Ihr ein Stückchen weiterhelfen könnt.
(alle Namen geändert)

***

Gastbeitrag von Anna:

Mein Sohn Lukas ist Autist, fast sechs Jahre alt, und besucht seit mittlerweile drei Jahren einen integrativen Kindergarten, mit dem ich nicht zufrieden bin.
Er wurde damals leider in keinem der Regelkindergärten aufgenommen – ich hatte alle im Umkreis von 20 Kilometern kontaktiert, leider erfolglos… immer hieß es: „Für solche Kinder gibt es spezielle Einrichtungen.“

KindergartenkindDann nahm ihn ein integrativer Kindergarten in einem anderen Landkreis. Lukas kam zunächst in eine kleine Gruppe für Kinder mit erhöhtem Förderbedarf – mit der Aussicht in den nächsten Monaten in eine integrative Gruppe wechseln zu können.
Leider fingen dann in den nächsten Monaten die Probleme an. Ich war zunächst neun Monate lang bei der Eingewöhnung dabei, da es ihm im Kindergarten sehr schwer fiel… er hatte eine starke Weglauftendenz, fühlte sich nicht wohl…
Irgendwann später hieß es, er könne den Kindergarten nicht mehr ohne Begleitperson besuchen – und ich musste dann alles organisieren: selbständig eine Kraft suchen und als ob das nicht genug wäre, musste ich auch noch einen Träger finden, der diese Kraft einstellen würde.

Damals hatte ich noch gearbeitet. Ich musste mich ohne Bezahlung freistellen lassen bis ich all das regeln konnte. Der Kindergarten war in keiner Weise behilflich.
Vom Landratsamt wurde nur eine FSJlerin (Freiwilliges Soziales Jahr) genehmigt, die sechs Wochen pro Jahr auf Seminar musste. Während dieser Zeit durfte mein Sohn nicht in den Kindergarten, sondern sollte zu Hause bleiben.
Dieser Umstand führte dazu, dass ich meinen festen Job verlor, weil ich aufgrund meiner Fehlzeiten für meinen Arbeitgeber nicht mehr tragbar war.
Die Leitung des Kindergartens hatte mittlerweile zum vierten Mal gewechselt und keine der Damen war besser als die andere.
Wir bitten und betteln seit über zwei Jahren, dass Lukas in eine integrative Gruppe wechseln kann, aber der Wunsch wurde uns sehr lange verwehrt. Unser Sohn ist nonverbal, daher wünschten wir uns, dass er in eine Gruppe mit sprechenden Kindern wechselt, um sich dort vielleicht etwas abschauen zu können, da er seit drei Jahren in einer Gruppe mit sieben nichtsprechenden Kindern ist.

Mittlerweile darf er nach dem Mittagessen für eine Stunde in eine integrative Gruppe,  genau dann, wenn diese Gruppe Gesprächskreis hat. 15 Kinder sitzen 30 Minuten im Kreis und sprechen über ausgewählte Themen.
Brauche ich noch mehr zu sagen? Mein nicht-sprechender Sohn kommt nach dem Mittagessen in eine Gruppe mit ganz wundervollen neuen tollen Spielsachen und muss 30 Minuten ganz still in diesem Kreis sitzen. Natürlich schafft er das nicht.
Von den Kindern wird er nur als Störfaktor betrachtet, der nicht still sitzen kann und der sich für alle Spielsachen interessiert und diese anfassen möchte.
Ich hatte die Leitung so oft gebeten, ihn doch während der Freispiel-Zeit in diese Gruppe zu lassen, doch leider wird uns dieser Wunsch nicht erfüllt – immer mit der Begründung, dass er zuerst am Gesprächskreis aktiv teilnehmen können muss.
Wie krank ist das bitte??? Das kann er doch gar nicht. Man gibt ihm keine Chance.

Kind mit TeddyLukas geht seit drei Jahren in den Kindergarten und ich merke keinen Fortschritt. Immer wenn ich ihn abhole, ist er irgendwo alleine mit seiner Begleitperson (im Garten, auf der Schaukel oder in der Turnhalle)… immer alleine… immer heißt es, er würde die anderen stören und es sei ihm zu laut.

Der Kindergarten schickt die Jahresberichte ans Landratsamt, ohne sie uns vorher gezeigt zu haben. Als ich den letzten las, bekam ich einen Schock, da Lukas als Monstrum beschrieben wird. Er sei fremd- und selbstagressiv und könne nicht ohne Begleitperson sein. Man sagte mir, dass man den Bericht überspitzt formulieren müsse, sonst würden wir keine Begleitperson mehr genehmigt bekommen. Aber das ist doch dann aktenkundig und ich kann nicht beweisen, dass das nicht so ist.
Herrje, was tun die meinem Sonnenschein nur an?

Und dann werden Termine hinter meinem Rücken ausgemacht, die grundsätzlich vormittags sind, wenn ich arbeiten muss und wegen meiner Probezeit in meinem neuen Job nicht fehlen darf. So haben sie auch einen Termin für die Basisuntersuchung für die Schule ohne mich ausgemacht. Als ich darum bat, den Termin doch bitte zu verlegen, weil ich gerne dabei sein möchte, hat man mir das nicht gestattet. Die Untersuchung sei Pflicht und da mein Kind jetzt im Kindergarten sei und eine Begleitperson habe, wäre nichts dabei, ihn zu untersuchen.

Letzte Wochen kam für mich der letzte Tropfen, der das ohnehin schon volle Fass zum Überlaufen brachte (rw). Im Kindergarten wird Unterstützte Kommunikation (UK) für  Lukas kaum umgesetzt. Es wurde immer nur gesagt, was nicht bei ihm klappt, aber nie, was man noch ausprobieren könnte.
malenIch machte mich schließlich auf die Suche nach einer Therapeutin, die sich Lukas vor einigen Tagen anschaute. Sie hat mich so viel gefragt – warum hätten wir das nicht und weshalb jenes nicht – man hätte das und jenes machen können und ich stellte fest, dass wir nichts davon haben… gar nichts… nichts zum Üben… gar nichts.
Lukas ist seit einem Jahr in einer Autismustherapie und jedes Mal, wenn ich den Punkt Kommunikation anspreche, höre ich nur, dass wir noch meilenweit davon entfernt seien…. Herrgott, wie lange denn noch?? In zwei Monaten wird er sechs Jahre alt!!
Jeden Monat wird so viel Geld ausgegeben: Autismustherapie (ca. 2000 Euro), Begleitperson (ca. 1500 Euro), Kindergartenplatz (ca. 500 Euro) und ich frage mich, wofür?? Denn ich sehe keinen Fortschritt.

Ich habe die letzten zwei Jahre damit verbracht, einen anderen Kindergarten zu finden, leider keine Chance, wir wohnen hier in einer toten Ecke, in der es keine Alternativen gibt. Umzug ist leider aus verschiedenen Gründen keine Option.

Ich habe am Wochenende für mich nun den Entschluss gefasst, Lukas aus diesem fürchterlichen Kindergarten herauszunehmen, aber ich habe Angst vor den Konsequenzen. Von überall höre ich, dass dies keine gute Entscheidung sei, da er sich dann zu Hause langweilen würde, ich könne das „Soziale“ nicht ersetzen, er brauche Kinder um sich herum.
Kind mit BausteinenIch bin so verzweifelt, weil ich nicht weiß, was ich tun soll. Aber ich bin mir sicher, wenn ich täglich mit ihm übe, mit ihm rausgehe, schwimmen gehe, erreiche ich viel mehr als die es im Kindergarten in den letzten drei Jahren geschafft haben. Da die Assistenz im Kindergarten nicht mehr kam, Lukas dann wieder zuhause bleiben und ich ihn betreuen musste, wurde auch mein neuer Job gekündigt. Ich bin jetzt also sowieso zuhause.

Könnt Ihr mir bitte einen Rat geben? Ich bin verzweifelt und weiß nicht mehr, auf wen ich hören soll.

***

Annas Frage möchte ich gerne an Euch weitergeben.
Habt Ihr vielleicht ähnliche Erfahrungen gemacht?
Hat jemand sein Kindergarten- /Vorschulkind zuhause betreut und selbst gefördert?
Wie hat das geklappt und wie gestaltete sich dann der Übergang in die Schule?
Habt Ihr Tipps und Erfahrungswerte für Anna?

Gerne direkt hier oder auf Facebook – herzlichen Dank 🙂

17 comments

  • Bianca

    Liebe Anna,
    Lukas aus dem Kindergarten zu nehmen war das beste was du tun konntest. MEiner Meinung nach hat Lukas nur aus einem Grund den Platz bekommen, nämlich wegen Geld. Die haben ja wirklich nichts rein gar nichts gebacken bekommen. Lukas selber ist und war ihn egal mich als fast Erzieherin und Mutter einer autistischen Tochter macht das wütend traurig und sprachlos zu gleich

    Wir hatten das Glück einen guten Kindergarten zu erwischen den meine Tochter bis zum Schuleintritt besuchen konnte

    Aber ich möchte dich in deiner Entscheidung bestärken. Lukas braucht eine Umgebung in der er akzeptiert, respektiert und geliebt wird. Du wirst sicher bestens auf Lukas Bedürfnisse eingehen.Und ich bin sicher Lukas wird sich Schritt für Schritt in seinem Tempo entwickeln

    Ich schicke dir ganz viel Kraft
    Herzliche Grüße Bianca

  • Ute

    Hallo..ich kann das sehr gut nachvollziehen. Gottseidank gibt es KEINE Kindergartenpflicht.Wenn die Mutter sagt, das Kind macht seit 3 Jahren dort keine Fortschritte und Sie ist jetzt eh zu Hause, würde ich Ihn auch aus dem Kindergarten rausholen und lieber mein Kind selber fördern ebenso ohne Termindruck Therapietermine wahrnehmen. Wenn man das alles kann und hat bzw. nachweisen kann ,müsste selbst wenn der Kindergarten das Jugendamt einschaltet dies begreifen. Soziale Kontakte kann man auch woanders finden. Es ist doch erschreckend obwohl der Kindergartenbesuch freiwillig ist, sich Behörden einschalten, wenn Eltern nicht das machen was die Erzieher wollen.LG

  • Nadine Gugisch

    Leider geht nirgends so richtig aus dem Hilferuf hervor, ob Lukas gerne in den Kindergarten geht ( natürlich phasenweise auch mal nicht ).
    Sollte es so wie bei meinem Sohn gewesen sein, der sich selbst blutig gebissen hat , also deutliches Nein zum Kindergarten geäußert hat, würde ich ihn sofort abmelden. Die sozialen Kontakte kann man privat über Vereine auch bieten. Es gibt auch den Familienentlastenden Dienst ( über Pflegestufe) den man mit ins Boot holen könnte. letztenendes kann die Familie in solch einem Fall nur die Sicherheit geben, die zum Lernen benötigt wird, denn Schule ist für Autisten geradezu eine harte Stufe, die, wie ich finde besser von zu Hause aus ( mit Vereinsbesuche oder dergl. vorbereitet werden kann. Aber auch hier bleibt nur zu sagen : jeder Mensch ist anders egal ob Autismus eine Rolle spielt oder nicht. Aber die Fähigkeit Empathie für Autisten zu haben fällt der Pädagogik sehr schwer.

  • Cornelia Völker

    Hallo Anna!
    Mein Name ist Veronika. Das Problem mit dem Kiga kenn ich ebenfalls. Mein Sohn ist mit 1 Jahr in einem Regelkindergarten gekommen. Dort lief er leider immer sehr nebenher. Das mit Alex nicht alles so war wie es bei seinem Bruder war wussten wir. Alex ist jetzt 4 und wir sind noch in der Diagnostik. Der Weg dorthin ist nochmals ne andere Geschichte.
    Zum Kiga…Beim ersten war die Leitung eine Katastrophe. Sprach mich zwischen Tür und Angel an und meinte Alex sei geistig Behindert. Ich stinkt sauer raus mit meinem Sohn und mit meinem Mann telefoniert. Der hat beim Träger angerufen und sich beschwert welche Art und Weise das sei. Beim anschließenden Gespräch lief alles wieder auf ne geistig Behinderung raus. Was interessant war da die Ärzte selber noch keine Diagnostik stellen konnten und wollten da wir noch im Ausschlussverfahren waren und jetzt erst in der Diagnosefindung sind. Naja zurück zum Gespräch. Er wäre ja dort falsch halt, weil er ja geistig Behindert sei und er andere Betreuung brauchen würde und er dann an ihn in die Inkita lieber gehen sollten. da wäre ja Klangschalen und Schaukel Therapie für ihn und so weiter.Das wir aber zu diesem Zeitpunkt dem Kind ne Pause gegönnt würde da er gerade Arztwechsel, Humangenetik und MRT hinter sich hatte war für die total uninteressant. Fazit. Raus dort mit Alex und nach Alternativen gesucht. Er ging dann erstmal für 2 Jahre zu einer Tagesmutter die ich vom Verein meines Sohnes kannte und die unsere Situation kannte. Dort fing Alex dann an kleine Fortschritte zu machen. Wir suchten dann nach einem Regelkindergarten weil dies auch vom KA empfohlen wurde. Da Alex ca. 2 Jahre vom sprechen zurück ist. wir hatten Glück in unseren katholischn Kiga, diese hatten wohl schonmal ein Autistischen Jungen und trauten sich. Alex wurde von Anfang an so genommenen wie er ist und man macht ihm keinen Druck. Nun erfuhren wir auch von dort Unterstützung. Tipps was man machen könnte,welche Stellen man sich wenden kann und was einem so zusteht. Man kämpft mit uns und nicht gegen uns. Alex ist jetzt 1 Jahr dort und er fühlt sich wohl dort. Im Moment ist Ruhe. Aber das nächste wartet bestimmt.

    Natürlich ist das jetzt kurzgefasst. Es war hart dorthin zu kommen. Und es waren viele Nerven die gelitten haben. Spannungen zu Hause und Tränen und Verzweiflung. Aber durch viel Kampf haben wir es geschafft.

    Derzeit beantragen wir einen Integrationshelfer. Natürlich erstmals abgelehnt.Widerspruch läuft.

    Gibt nicht auf. Es ist hart und ein Kampf . Doch Du weißt was das Beste für deinen Schatz ist.

    LG

  • Saskia

    Hallo

    Deine Idee ihn aus dem Kindergarten zu nehmen ist gut, wenn du das Gefühl hast das es ihm da nicht gut geht.
    Es gibt leider immer Menschen die alles besser wissen ohne wirklich zu wissen.
    Habt ihr eine Diagnose?
    Gibt es bei euch ein Autismuskompetenzzentrum oder eine Autismusselbsthilfegruppe oder so etwas ähnliches?
    Da kannst du Fragen stellen wegen Unterstützung und wer so alles helfen kann.
    Habt ihr eine Pflegestufe?
    Über den Pflegedienst lässt sich viel abrechnen. Vielleicht hat der Pflegedienst auch Ideen zur Betreuung Zuhause damit du Arbeiten kannst.
    Könnt ihr ihn noch ein Jahr bis zur Einschulung zurückstellen?
    Wenn es im Kindergarten schon nicht geregelt war, vielleicht findet ihr eine Schule die euch mehr oder besser unterstützen kann.
    Ich wünsche euch ganz viel Kraft und achte auf dein Bauchgefühl.

  • Doris Heilmaier

    Hallo Anna, ich denke du stehst mit dem Problem nicht alleine da. Ich habe auch meinen Job verloren auf Grund der Fehlzeiten wegen meiner Tochter Emma. Mir wurde angeraten Emma in einen heilpädagogische Einrichtung zu tun. Dort geht sie jetzt seit 1 Jahr hin. Das Förderprogramm ist dort sicher nicht schlecht. Emma hat auch mega Fortschritte gemacht, kann aber auch davon kommen, da ich Nachmittag selbst noch mit ihr zur Logo, Ergo etc gehe. Emma fühlt sich seit Anfang an in der Einrichtung nicht wohl, sie mag die Kinder aber leider nicht ihre Erzieherinnen. Emma hat regelrecht Angst vor ihnen und ich denke dass Emma total überfordert wird dort. Jegliche Gespräche mit der SVE verlaufen im Sand, da man weder mich noch Emmas Autismus dort für voll nimmt, da man es ihr nicht auf den ersten Blick ansieht und sie in dem Kindergarten scheu und zurückhaltend ist wegen der massiven Angst vor der Leitung und das sie geschimpft bekommt wenn sie was nicht kann. Es wird nur belächelt, aber ich sehe wie meine Tochter zu Hause immer mehr abbaut, unter Angstzuständen leidet und Tag und Nacht nicht mehr von meiner Seite weicht, usw. ich bin ihr Schutz und in dieser Einrichtung fühlt sie sich verloren und alleine. Ich hätte so gerne eine Schulbegleitung, die Einrichtung sieht das leider anders, aber Emma bräuchte dringend dort eine Bezugsperson. Mir wurde wie dir das selbe gesagt, ich soll Emma auf keinen Fall raus tun, wegen den sozialen Kontakten usw..sonst wird sie sich in der Schule schwer tun…bla bla bla. Aber momentan sieht es dank der Einrichtung so aus das Emma immer mehr gegen Kindergarten und Schule schiesst, sie sagt auch niemals will sie in die Schule..und ich denke das hängt damit zusammen das sie dort drin völlig überfordert ist und gerade beim lernen Schwierigkeiten hat und geschimpft bekommt wenn sie was nicht kann. Ich merk das zu Hause wie panischnsievwird wenn sie mal.wieder die Wochentage verwechselt und sagt Mama ich will nicht in den Kindergarten, wenn ich das nicht kann bekomm ich geschimpft. Ist das Sinn und Zweck einer heilpädagogischen Einrichtung? Das meine Tochter massive Angst vor ihrer Erzieherin hat und das ins lächerliche gezogen wird? Sie wollten sogar Emma ihr schmusetuch verbieten, was ihr einziger Halt ist und ihr ständiger Begleiter. Meine Tochter lebt im hier und jetzt, es gibt max ein morgen, das war’s, Wochentage, Std Minuten ist kein Begriff für sie… Usw. Ich kann dich voll verstehen Anna, ich steh gerade vor der selben Entscheidung ob ich sie nicht raus tun soll. Aber ich bekomm.das selbige zu hören wie du. Ich habe mich jetzt aber entschieden, das wenn es so weiter geht und Emma keine Begleitung gewährt wird, nehm ich sie raus. Ich denke wir haben alle einen guten Mutter Instinkt und auf den werde ich mich verlassen. Ich drück dir die Daumen und ich hoffe die Antworten hier bringen dich weiter . LG Doris

  • Patrizia

    Liebe Anna, es tut mir sehr leid, wenn ich lese was Du und Dein Sohn durchmachen müsstet/ müsst.
    Mir kommen dazu ein paar Gedanken.
    Was ist dies für eine Autismustherapie? Anscheinend bringt diese keinen Erfolg?
    Lohnt es sich diese aufzuhören?
    Hast Du privat Unterstützung? Auch jemand für Dich?
    Es gibt Elterngruppen, Autismusvereine …. und darüber gibt es oft sehr gute Unterstützung. Manchmal auch einfach zuhören…..
    Bist Du auf Facebook aktiv? Wenn ja, dann gibt es dort sehr gute Gruppen, wo sich Eltern austauschen. Vielleicht würdest Du auch dort gute Infos finden.
    Von Herzen alles Gute.
    Patrizia

  • Julia Vellguth

    Hallo Anna,
    Leider gibt es sehr große Unterschiede zwischen den Kindergärten und ihrem Inklusionsverständnis. Da wir in einer Großstadt wohnen, war für uns ein Kitawechsel nicht allzu schwer. Aber in seinem ersten Kindergarten war es für unseren Sohn auch alles andere als zufriedenstellend. Er lief auch in der Regel nebenher, wurde bei Ausflügen in der Kita gelassen etc. Letzendlich wurde er knapp 4 Jahren „rausgeworfen“, weil er angeblich aggressiv war – doch unterm Strich war das ganze Personal mit meinem Sohn überfordert, ohne es zuzugeben oder mehr Hilfen anzufordern. Ich habe mich nach dem Kitawechsel beim Träger beschwert, und die Leitung musste zum Glück später gehen. Denn sie war ausschlaggebend für den herzlosen Umgang mit den Inklusionskindern.
    Der Kindergarten danach war ein Hauptgewinn. Seine Bezugserzieherin tat alles, um ihn einzubeziehen und ihm eine entspannte Zeit zu bescheren. Außerdem bekam er eine Psychologin an seine Seite, die sich mit uns beriet. Und mein Sohn machte in ein paar Monaten so viele Fortschritte wie im alten Kindergarten in einem ganzen Jahr nicht. Ich als Mutter baute eine richtig persönliche Beziehung zu zwei der Erzieherinnen auf. Heute ist mein Sohn in der 3. Klasse einer heilpädagogischen Waldorfschule, und wir haben immer noch Kontakt zum Kindergarten.
    Ich will damit nur sagen, dass das Verständnis von Inklusion in vielen Einrichtungen vollkommen veraltet bzw. beschränkt ist. Und wenn Du keine Wahl hast umzuziehen, würde ich meinen Sohn auch sofort aus der Kita rausnehmen. Ich habe erst in der neuen Kita gemerkt, was für eine Zuwendung meinem Sohn gefehlt hat und wie sehr er in der ersten Kita nur aufbewahrt wurde. Das tut mir im nachhinein immer noch für ihn leid, denn das Jahr Kita war auch eine verschenkte Zeit.
    Als Mutter weißt Du immer noch am besten, was Deinem Kind gut tut. Lass Dich nicht beirren und kämpfe weiterhin für sein Bestes! Kleiner Tipp am Rande: Meist bewegt sich aber auch was, wenn man die Probleme mal an höherer Stelle oder in der Öffentlichkeit preisgibt. Denn ein Inklusionskindergarten braucht in heutiger Zeit gute Publicity, und das ist ja ein sehr zeitgemäßes Problem mit der Inklusion.
    Alles Gute, Julia

  • Jan294

    Zitat: „Ich bin verzweifelt und weiß nicht mehr, auf wen ich hören soll.“
    Zitat: „Aber ich bin mir sicher, wenn ich täglich mit ihm übe, mit ihm rausgehe, schwimmen gehe, erreiche ich viel mehr als die es im Kindergarten in den letzten drei Jahren geschafft haben.“
    Zitat: „Ich bin jetzt also sowieso zuhause.“

    Du hast dir deine Antwort doch schon selbst gegeben, jetzt hör halt auch mal auf dich! 🙂
    Je tiefer im Spektrum, desto geringer die Ahnung der „Fachleute“, wie man mit Autisten umgeht. Und laß dir um Himmels Willen nicht erzählen, dein Kind würde das soziale Miteinander „verlernen“, wenn du „böse Mutter“ ihm den Kindergarten verwehrst. Kommt mir alles sehr bekannt vor und unterstreicht eigentlich nur, daß du rundum von Menschen ohne (ernst zu nehmende) Ahnung über Autisten „betreut“ wirst.

    Als lange Antwort verlinke ich mal auf meinen eigenen Gastbeitrag:
    http://ellasblog.de/gastbeitrag-wie-wir-unser-leben-den-beduerfnissen-unseres-kindes-anpassten-und-nicht-umgekehrt/

  • Bianka

    Hallo Anna, ich hatte damals auch sehr viele Probleme mit der Integrativen Einrichtung meines Sohnes damals. Inzwischen ist mein Sohn (frühkindlicher Autist ohne Sprache)schon 16 Jahre alt. Weil ich damals sehr verzweifelt war und unzufrieden mit der Betreuung in einer 20 Kinder starken gemischten Gruppe habe ich mir den Behindertenbeauftragen des Landes hinzugezogen und wir setzten uns alle an einem runden Tisch. Nach einigen negativen Bemerkungen seitens der Kita-Leitung kam es aber dann mit Hilfe des Behindertenbeauftragten zu einem sehr konstruktiven Gespräch. Wir dikutierten hin und her und am Ende wurde beschlossen dass der Junge eine tägliche Einzelbetreuung bekommt von der Heilpädagogin, die in seiner Gruppe eh tätig war (leider bisher nur als normale Betreuerin). Und das Blatt hatte sich seit dem gewendet. Eine Einzelbetreuung ist das A und O bei meinem frühlindlichen und nichtsprechenden Autisten gewesen. Er kommunizierte seit dem viel mehr nonverbal und die Heilpädagogin war überaus erstaunt darüber. Und ich merkte sogar ein wenig Stolz wenn sie davon spach. Das Zauberwort war bei meinem EINZELBETREUUNG!! Sie nahm ihn überall hin mit, redete mit ihm, sie füllten gemeinsam die Waschmaschine, räumten zu zweit auf und und und. Er bekam die direkte Anrede und er wusste so, wer seine Bezugsperson war. Zu Hause bot ihm ihm seinen wohl verdienten Rückzug, das mache ich auch heute noch. Dort kann er runterkommen und sich vom jetzigen Schulalltag erholen und er darf zu Hause so richtig autistisch sein. Außer beim Essen und wenn Besuch da ist. So bekommt er neue Kraft für den nächsten Tag. Angemessene Freizeitaktivitäten bekommt er an den Wochenenden und in den Ferien wie Garten, Eis essen gehen, Parks besuchen und ans Meer fahren. Alles mit Öffntlichen Verkehrsmitteln, so ist ein Teil des Sozialtraining auch gleich mit abgedeckt. Ich wünsche dir und dem kleinen Mann alles Gute und viel Kraft euch Beiden.

  • Stefanie

    Hallo Anna, Deinen Sohn aus dem Kiga zu nehmen finde ich gut und richtig. Meinem erging es ähnlich, er fühlte sich dort überhaupt nicht wohl. Weglauftendenz war nur eine der Konsequenzen. Es war für ihn die schlimmste Zeit in seinem Leben. Gerade in der Heilp.Gruppe wollten die ihm ihre Regeln (Art, was auch immer) aufzwingen. Es war schrecklich! Du hast für Deinen Sohn erkannt, dass es ihm dort nicht gut geht u die erhoffte Förderung nicht hilft oder gar nicht richtig erfolgt. Mein Rat: Hör auf Dein Bauchgefühl ! Du kennst Deinen Sohn am Besten u nur Du siehst und weisst, was ihm gut tut ! Glaub an ihn und gib niemals auf! LG, Stefanie.

  • Petra

    Hallo Anna, meine beste Freundin hat einen autistischen Sohn (6)und meine Tochter (8) ist seine beste Freundin. .wir haben Live mitbekommen wie schlimm und stur eine Kita sein kann..trotz mehreren Gesprächen, anraten vom Spz, Vorschlägen der Mutter, Arztberichten und sogar Anleitungen vom ATZ wurde der Autismus ignoriert und der Mutter durch die Blume unterstellt sie verwöhne ihren Sohn nur und wäre schlicht überfordert. ..Als wir die Protokolle lasen wurde selbst mir als Nichtexpertin anders und war echt schockiert. .In dieser Kita zählte nur Funktionieren und Gehorsam!!!…In den Ferien haben wir ihn ganz anders erlebt wie in der Kita. ..aufgeschlossen, fröhlich und auf seine Art Charmant. .:-) Das man auch zu Hause den sozialen Kontakt üben kann zeigt ja das er sogar eine beste Freundin hat. .das schon 2 Jahre lang! !! Natürlich ist es nicht immer einfach..aber meine Freundin macht das toll. .sie ist liebevoll, aufmerksam und trotzdem in manchen Dingen konsequent. ..Von Indoor über Freizeitpark bis zum schwimmen Unternehmen wir sehr viel. ..Leider hat auch sie viel zu kämpfen mit Behörden und der Ignoranz und Null Akzeptanz anderer. .Höre auf dein Inneres auch wenn der Weg nicht immer einfach ist..Du kennst deinen Sohn und liebst ihn so wie er ist!!! Ich wünsche Dir viel Glück, Geduld und Kraft für die Zukunft! !!

  • Patrizia

    Liebe Anna, noch ein Nachtrag zu meinem ersten Kommentar. Es ist die richtige Entscheidung Lukas aus dem Kindergarten zu nehmen. Ich möchte Dir von uns erzählen. Als mein Sohn drei war, arbeitete ich nicht und war mit ihm zu Hause. Das gesamte Umfeld, erklärte wie wichtig es ist, dass er mit anderen Kindern zusammen kommt usw. Also ging er in eine Spielgruppe. Als ich ihn abholte, redete er für 1-2 Stunden nicht. Was für ihn ungewöhnlich war. Die Leiterin fand es sei alles ok. Mit dem Druck von aussen lies ich in dort, aber mein Gefühl sagte mir etwas anderes. Heute ist er 8, fast 9. Mittlerweile erzählt er mir ganz viel und wie schlimm es für ihn war. Was ich damit sagen möchte, hör auf Dein Gefühl! Lass Dich von aussen nicht beeinflussen. Hör Dir andere Meinungen an, aber bleib bei Deinem Gefühl. Kindergarten war auch sehr schwierig. ( ist in der Schweiz Pflicht) Auch das würde ich heute anders lösen. In der Schule läuft es gut. Klare Strukturen, super Lehrpersonen- da haben wir Glück.
    Ich wünsche Dir ganz viel Kraft!
    Patrizia

  • Heike

    Liebe Anna,
    fühl Dich erst mal ganz fest gedrückt. Das ist eine unglaublich kräftezehrende Situation und ich sehe, Du legst alle Kraft hinein, Deinem Kind zu helfen und Du machst Dir sehr viele Gedanken.
    Aus eigener Erfahrung mit unserem Sohn, der zwei Versuche im Regelkindergarten hinter sich hat und schließlich in einem integrativen KiGa für zwei Jahre noch einen Platz bekommen hat weiß ich, mit wieviel Kämpfen, Ahnungslosigkeit und auch leider Ignoranz dies alles verbunden war und wohl leider immer noch ist.
    Wir hatten es zeitweise so gelöst, dass er stundenweise bei einer Tagesmutter mit viel Verständnis unterkommen konnte, dort mit teilweise natürlich auch jüngeren Kindern im Verbund spielte und sich im kleinen geschützten Rahmen wohlfühlen und entwickeln konnte. So war er nicht ausschließlich bei mir und hatte zudem Kontakt zu anderen Kindern.
    Du sagst, dass Du schon nicht mehr weißt, auf wen Du hören sollst: Hör auf Dich selbst, hör auf Dein Kind. Dann hast Du schon längst die Antwort.
    Such nach Menschen in Deinem Umfeld, die Dir/Euch Kraft geben können, meide die anderen. Und kämpfe nicht ! jeden Kampf. Du machst es gut. Sehr gut. Hör auf Dein Herz!
    Und was die „verlorene“ Zeit angeht: Du hast Erfahrungen gesammelt, die Dich stärken in jedem Kampf, der noch kommt. Dein Sohn ist noch klein. Er entwickelt sich jeden einzelnen Tag weiter. Schau nicht zurück. Schau nach vorne. Bündele dahin Deine Kraft, verliere sie nicht im Blick zurück!

    Alles Liebe für Euch
    Heike

  • Elina

    Liebe Anna.
    Ich erlebe gerade eine ähnliche Situation. Ich habe meinen Sohn (4,2) im August aus dem Kindergarten rausgeholt. Er ist Autist, bekommt Autismustherapie und Logo. Der Kindergarten war eine integrative Einrichtung. Mein sohn bekam eine Integrationskraft, die aber vermutlich für alle da war, nicht nur für ihn. Bei der Eingewöhnungsphase der Neulinge, mein Sohn war schon ein Jahr da, sollte ich mich um ihn kümmerm, da seine I-Kraft andere Aufgaben bekommen hat. Die nächsten 2 Tage waren für mich die Hölle. Das was ich erlebt und gesehen habe war schrecklich. Ich war insgesamt 5,5 Stunden da, in der Zeit war er in 15 Fällen reizüberflutet, der Rückzugsort war stets mit 5-6 Kindern besetzt, auch wenn er sich hinlegen wollte, kamen immer Kinder auf das Sofa, die drauf sprangen und laut waren. Keine der 3 Erzieherinnen sagte was. Mein Sohn hat sich nix getraut zu nehmen um zu spielen. Das fand ich sehr merkwürdig weil ich ihn sonst überall anders erlebe, ausser in der Kita wo er eigentlich spielen sollte. Dies bedeutet für mich, dass man ihm alles verweigert hat und er aus Angst nix mehr nahm.
    Alle erziehrinnen verweigerten die Benutzung von Bilderkarten, die bei einem non-verbalen Autisten enorm wichtig sind (was auch in dem Bericht des leitenden Arztes vom SPZ drin stand). Ich fragte, warum man mich über diese Umstände nicht informiert hat, natürlich ohne Anwort. Am nächsten Tag sagte ich zur Kita-Leitung, dass ich unser Kind da abmelden muss. Unser Sohn hat kein Fuß mehr darein gesetzt. Ich muss noch sagen, dass ich sehr oft nach seiner Entwicklung gefragt hatte, aber die Wahrheit war eine andere…und die Berichte über unseren Sohn haben wir erst bei der Abmeldung bekommen. Ich habe mich auch darüber beschwert, aber der Leitung war es egal. Sie haben den kürzeren Hebel beim Jugendamt war ihre Antwort und ich hätte jederzeit Aktenansicht haben können. Jetzt warten wir auf die Bewilligung, damit er in einem heilpädagogischen Kindergarten anfangen kann. Er ist seit dem Sommer zuhause und in der Zeit ist er ruhiger und offener geworden. Er hat in 2 Monaten lesen gelernt. Natürlich gehe ich oft mit ihm auf Spielplätze, wo ich gezielt soweit möglich seine sozialen Kontakte anbahne und sein Gleichgewicht übe. Es war mehr wie gut ihn da rauszunehmen. Dieses das bla bla bla, ob das der richtige Weg ist ,soziale Kontakte usw. hatten wir auch, aber glaub es mir, bei dir zuhause ist dein Kind besser aufgehoben wie da. Vertraue darauf, dass du besser weist, was dein Kind braucht. Ruhe und viel Liebe. Ich arbeite viel zuhause mit Bilderkarten, Fotos,Zettel in schrifft form,mit Tiere aus plastik , stoff,tv zoo,Buchstaben, Zahlen. Alles was im interessiert kannst du nutzen um die kommunikation zu fördern und so auch Sachen die nicht interessant sind schmackhaft zu machen.
    Wünsche dir viel Kraft, die brauchst du jetzt und später…
    Lg elina

  • Dipa

    Liebe Annna,
    Wenn du ihn zu Hause behalten möchtest, dann höre bitte unbedingt auf dein Gefühl. Das wichtigste, was dein Kind jetzt braucht, ich eine sichere und stabile Umgebung. Erst dann kann es sich überhaupt weiterentwickeln.
    Auch ich habe anfangs auf andere gehört, bin viel mit meinem Sohn rausgegangen, weil die Kontakte zu anderen Kindern ja angeblich sooo wichtig sind. Mein Sohn war jedes Mal überfordert, hat den ganzen Abend gebissen, geschrien und um sich geschlagen. Jeden Tag. Irgendwann hab ich nur noch auf meine Intuition und mein Kind gehört. Am Anfang sind wir fast gar nicht mehr unter Menschen gegangen. Langsam wurde es besser, mein Sohn wurde stabiler. Er drehte nur noch durch, wenn wir länger unter vielen Menschen waren. Einen geeigneten Kindergarten haben wir nicht gefunden, also habe ich meinen Abendjob aufgegeben und bin ganz zu Hause geblieben. Erst mit 7 haben wir die Diagnose Autismus bekommen, vorher durften wir uns immer anhören, er wäre bockig und schlecht erzogen. Von der Schule habe ich ihn für ein Jahr zurückstellen lassen. Seit September nun soll er eigentlich Hausunterricht bekommen, aber das Schulamt hat es vergessen und die Schulen bekommen es momentan auch nicht auf die Reihe. Stattdessen wird mir immmer wieder nahegelegt, meinen Sohn doch endlich zu einer Therapie zu bringen. Dies lehne ich jedoch ab.
    Mein Sohn hat eine stabile Umgebung, in der er sich sehr wohlfühlt. Seit wir aufs Dorf gezogen sind, macht er ganz enorme Fortschritte. Von sich aus. Ohne, daß ihn jemand zwingt oder er es hundert Mal üben muß und wie ein Hund dressiert wird.
    Nur die anderen sind oft sehr verständnislos. Bei uns stand schon mehrfach das Jugendamt vor der Tür, weil sich jemand beschwert hat, daß mein Sohn ihn angebellt hat. Die wollten mir sogar untersagen, mein Kind allein rauszulassen. Und der arme Kerl wird für alles verantwortlichgemacht, z.B. eingeworfene Fensterscheiben.
    Aber meinem Kind geht es gut. Abgesehen davon, daß es heutzutage kaum noch Kinder draußen zum Spielen gibt. Und wenn, dann wird er oft gehänselt.
    Lange Rede, kurzer Sinn. Höre auf DEIN Gefühl. Und laß deinen Sohn am besten von der Schule zurückstellen. In einem Jahr kann manchmal einiges passieren.
    Alles Liebe und viel Kraft
    Dipa

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